Wenn aus Fremden Freunde werden 9 19Wie alles begann:

Im August 2014 lud ich einige an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessierte Damen in die neu gegründete ZeitOase in Cuxhaven ein. Schon war das Zeit-Stifterteam geboren.

Einen fröhlichen Ort der Begegnung für Menschen, die viel alleine sind, wollten wir gemeinsam schaffen. Schon im September 2014 kamen dann die ersten Senioren, unsere Dank-Stifter:innen, in die ZeitOase.

Es wurde gemeinsam an der Kaffeetafel geklönt und sich beschnuppert. Schnell lernten sich alle besser kennen, erfuhren viel über den und die anderen und die Dank-Stifter:innen fassten Vertrauen zu den Zeit-Stifterinnen. Ein zweiter wöchentlicher ZeitOasentag mit gemeinsamen Mittagessen kam schon ab 2015 hinzu.

Immer größer wurde der Kreis und die miteinander geteilte Zeit war für alle eine Bereicherung, die schon bald fest zum Leben von uns allen – egal ob unserer Zeit- und Dank-Stifter: in gehörte. So wurden im Laufe von 5 Jahren aus vielen Fremden Freunde.

Unter diesem Motto sollte nun auch das kleine Jubiläum (5 Jahre ZeitOase Cuxhaven) gefeiert werden.

Aber nicht nur die Cuxhavener Dank- und Zeit-Stifter, Familienangehörige und Freunde wollten diesen Tag gemeinsam erleben, sondern auch die Zeit-Stifter:innen der ZeitOasen Magdeburg, Torgau und Salzatal und natürlich der Stifter Herr Diehl und Vorstand Frau Dr. Lorek reisten nach Cuxhaven.
So wurde es ein großes „ZeitOasen-Familienfest“, das allen, die dabei waren, sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ob nun bei der musikalischen Begrüßung oder mit Vorträgen in Nordischem Humor, mit einem Fischbuffet oder der Dekoration – alles hatten die Cuxhavener besonders zu Ehren der auswärtigen Gäste ein wenig maritim gestaltet. So sah man die Stiftung auch einmal aus maritimer Sicht:
Herr Diehl als Stifter wurde zum Reeder, aus den ZeitOasen wurden Schiffe, aus dem Vorstand der Lotse, aus den Koordinatorinnen Kapitäne, aus Zeit-Stiftenden die Besatzung und aus den Dank-Stiftenden werden die Passagiere. Die Standorte sind die unterschiedlichen Heimathäfen mit den Ankerplätzen. Auf Schiffen muss man sich aufeinander verlassen können. Gerät jemand in Not, sollte stets jemand da sein, der ihm einen Rettungsring zuwirft. Bei Flaute, wenn nichts mehr geht, sollten alle gemeinsam rudern. - So wird es auch in den ZeitOasen gelebt und so geht auf der gemeinsamen Lebensreise keiner unter.

Schon am Vortag und am Samstagvormittag hatten die angereisten Zeit-Stifter:innen Gelegenheit den Strand, das Watt, Ebbe und Flut zu erleben, Seeluft zu schnuppern und per Bus Cuxhaven kennen - und vielleicht auch lieben zu lernen.
Von wegen, die sturen Norddeutschen – schnell waren alle miteinander im Gespräch, konnten fröhlich gemeinsam singen und wunderbare Stunden in der großen Gemeinschaft verbringen. Da war keine Fremdheit – denn alle eint ja das gleiche Ziel, auch wenn es vielleicht in jeder ZeitOase anders erreicht wird: Zeit miteinander teilen, dadurch mehr Lebenswert erfahren und dann sagen und mit dem Stiftungslied singen können:

„ Wenn aus Fremden Freunde werden, ist das wunderbar!“
Ich bin dankbar zu dieser großen Familie zu gehören!

Cornelia Walther Koordinatorin ZO Cuxhaven

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