Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer ZeitOase® Torgau gewinnen.

Impftermine

ImpfbegleitungWir waren mal wieder unterwegs – dank vieler freundlicher Helfer und präziser Organisation letztlich sogar in großer Gruppe.
Wohin?
Na zum Impfen. Wie wunderbar reibungslos diese Aktion durch das mobile Team des DRK ablief haben wir schon berichtet.
Das Impfzentrum für uns Torgauer befindet sich in Belgern, dorthin wurden die Hochbetagten unserer Stiftungsgruppe eingeladen. Dank lieber Autofahrer, die sich samt ihrer Fahrzeuge zur Verfügung stellten, konnten wir den Corona-Bestimmungen gemäß an beiden Impfterminen kleinste Fahrgemeinschaften bilden.
In Kolonne machten wir uns auf den Weg – ein schönes Bild.
Hörbare Freude vor Ort, uns seit langem mal wieder leibhaftig begegnen zu können, trotz gebührendem Abstand mit fröhlichem Geschnatter. Überraschend gab es noch für jeden ein kleines Päckchen mit frischen selbstgebackenen Kuchen.
Sich dank der Impfung gegen das Virus geschützter zu wissen hinterlässt uns allen das Gefühl der Erleichterung. Es verbindet sich zugleich mit der Vorfreude, dass wir uns bald wieder regelmäßig in der ZeitOase begegnen können. Irgendwie sind wir alle ein bisschen ausgehungert danach.

 

Nikolausüberraschung

Nikolaus – ein Fest nur für die Kinder ?
Weitgefehlt!
Am Nikolausmorgen klingelte der „Nikolaus“ in Gestalt eines kleinen Jungen bei unserer Zeit-Stifterin Ruth Otte. Er überreichte ihr im Namen seiner Mama einen Teller mit liebevoll verziertem Naschwerk. Viele süße Engel, süß aber nicht nur im Wortsinn. Für Menschen, die damit beschenkt werden sollen. Dazu herzlich geschriebene Worte und Wünsche.
Eine tolle Überraschung, die sehr zu Herzen ging.
Herzlichen Dank lieber Nikolaus alias Juliane Bernd.

Nikolausüberraschung

 

Trotz Abstand mit Abstand Nähe schaffen

Wohnzimmer-ZeitOasen

Am 3. November 2020 überraschte uns die Nachricht, dass wir uns erneut in einen Teillockdown begeben müssen. Nun könnte man annehmen, dass diese Botschaft vielfach prognostizierte Traurigkeit und Resignation hervorrufen würde.
Weit gefehlt!
Treffen in öffentlichen Räumen waren zwar nicht mehr erlaubt, dafür aber in Sachsen in kleinsten Gruppen in privaten Räumen möglich. Erfinderisch sein also unsere Devise. Spontan wurden untereinander Einladungen ausgesprochen, Türen zu den Häusern und Wohnungen geöffnet. Selbst oder gerade die Hochbetagten freuten sich, wieder Gastgeber:innen sein zu dürfen. So entstanden aus unserer „großen“ ZeitOase viele kleine Wohnzimmer-Oasen. An liebevoll gedeckten Tischen bei einer Tasse Tee oder Kaffee wurde erzählt, Geschichten gelesen, gelacht und geplaudert über Dinge, die uns momentan bewegen. An fein gedeckten Tischen in herausgeputzten Zimmern. Mal ehrlich: Wer hat denn heute noch Möglichkeiten, den Tisch mit seinen alten gehüteten, aber immer noch hübschen Sammeltassen zu schmücken und/oder selbstgestickte Decken auf dem Kaffeetisch bestaunen bzw. die einstige Häkel- und Strickkunst würdigen zu lassen? Doch fast jede:r hat in seinem Schrank solch einen Schatz. Und es bereitete größte Freude, damit die Gäste bewirten zu können. Dadurch waren nicht nur die Geladenen die Beschenkten, sondern auch der Gastgeber:innen selbst.
Beim Verabschieden wurden eifrig mit großer Vorfreude Einladungen für das nächste Treffen ausgesprochen.
Jede Kaffee- oder Teerunde erzählte, dass diese Begegnungen tolle Erlebnisse waren und unerwartet zum Geschenk wurden; noch dazu in einem Monat, in dem Treffen in üblicherweise großer Runde coronabedingt nicht mehr erlaubt waren.
Seit dem 1. Dezember sind nun auch in Sachsen noch strengere Lockdown-Regeln gültig und die Treffen in den Wohnzimmern müssen pausieren. So heißt es wieder zum Telefonhörer zu greifen, um in Verbindung zu bleiben oder im Adventskalender zu schmökern. Alle tragen aber wunderbare Erinnerungen in sich, von denen wir noch weiter zehren. Und eins ist klar: selbst wenn die großen Treffen in der ZeitOase im nächsten Jahr wieder möglich sind, werden wir sie von Zeit zu Zeit ergänzen mit den kleinen Kaffee- und Teerunden am Wohnzimmertisch. So gibt es dann überall kleine ZeitOasen-Ableger.

Wohnzimmer Zeitoase

Ein besonderes Erlebnis an einem besonderen Ort

Ein besonderes Erlebnis an einem besonderen Ort
Vor einigen Monaten wurde die Diehl-Zesewitz-Stiftung/ ZeitOase Torgau von der Oberbürgermeisterin der Stadt Torgau für den „Sächsischen Bürgerpreis 2020“ nominiert. Mit diesem Preis werden hervorragende Initiativen und Personen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl oder ihre Mitmenschen einsetzen. Am 14. Oktober fand dann die feierliche Verleihung dieses Preises in der Dresdner Frauenkirche statt.
In der Kategorie „Menschen helfen -- Gemeinsinn stiften“ gehörte die ZeitOase zu den insgesamt 26 Nominierten. Preisträger wurde die Aktion Kinderherzen Erzgebirge mit ihrem Projekt „Hilfe für Kinder in Not“.
Diese Veranstaltung wurde zu einem besonderen Erlebnis für alle „Auserwählten“. Die Erhabenheit der Frauenkirche entfaltete ihre Raumwirkung und zog trotz des Abstandes untereinander in ihren Bann. Festlichkeit breitete sich aus, obwohl natürlich auch hier strenge Hygieneregeln einzuhalten waren. „Auserwählt“ fühlten sich auch die einzelnen Mitfahrenden. Da die Teilnehmendenzahl stark limitiert war, wurde in der Stiftungsgruppe vorab ausgelost, wer mit nach Dresden zur Preisverleihung fahren konnte. Im Grund dürfen wir uns aber alle als „Auserwählte“ gemeint fühlen – denn das Attribut gilt für die Stiftungsgruppe als Nominierte an sich. Ein Dankeschön an alle, die die ZeitOasen-Idee mittragen!

Sächsischer Bürgerpreis

Die Türen stehen offen - das Herz noch mehr

Wieder offen

Sofort als die gute Nachricht die Runde macht, dass die Sächsische Corona-Ordnung Seniorentreffs erlaubt, klärte Christine Kewitz alles Notwendige mit dem Landratsamt. Bereits am nächsten Tag wurde gebacken und startete das große „Stühle-rücken“, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Am 20. Mai gab es so in überschaubarer Runde das erste Wiedersehen nach zweieinhalb Monaten „Abstinenz“. Über die Tage verteilt sind so nun wieder Treffen möglich. Welche Freude!

NEUES - In Zeiten von Corona

Die Türen zur ZeitOase in der Spitalstraße in Torgau sind seit einigen Wochen verschlossen, bedingt durch den Virus, der die gesamte Welt in Atem hält. Im Dornröschenschlaf schlummert unsere ZeitOase dennoch nicht, das Gegenteil ist der Fall. Freude und Sorgen miteinander teilen, Gespräche führen, einander im Blick haben findet derzeit einfach in anderer Weise statt.
Sich nicht treffen zu können machte traurig, zugleich aber erfinderisch, die staatlich verordnete Distanz schaffte auf andere Art tatsächliche Nähe. Die wöchentlichen Zusammenkünfte in der ZeitOase fallen aus, erstaunlich aber, wie fantasievoll wir uns als Stiftungsfamilie gegenseitig überraschen. Täglich gehen von früh bis spät Anrufe hin und her, niemand ist vergessen. Jeder und jede unserer Stiftungsfamilie erhält seither wöchentlich einen Brief, inzwischen liebgewordenes Ritual. Wer hatte, spendete Stoffe, Gummi und Schrägband, eine unserer hochbetagten Zeitstifterinnen nähte daraus Gesichtsmasken, andere arbeiteten zu. Über 300 Masken sind inzwischen entstanden und haben bereits dankbare Träger gefunden. Daraus ergaben sich sogar neue soziale Kontakte.
Fazit: Zum Helfen und Mitdenken und sich Einbringen ist niemand zu alt.
„Jeder und Jede ist wichtig, auf niemanden können wir verzichten“ hat die Bundeskanzlerin neulich in einer Ansprache gesagt.
Es stimmt, JEDE und JEDER ist wichtig. Jeder einzelne Beitrag ist Teil des Mosaiks, damit es uns im Kleinen und als Gemeinschaft gut geht.
Wir schauen trotz Isolation auch künftig über den Tellerrand und leisten als Stiftungsfamilie sehr bewusst unseren gesellschaftlichen Beitrag.

Bleiben Sie gesund!
Von Herzen frohe Ostern wünscht
Christine KewitzOstern 20

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