Zappendorf … wie es einmal war - unsere Erinnerungen an Konsum, Gaststätte und Lieblingsorte, …

ErinnerungenGemeinsam, aber getrennt in Gruppe A und B, haben wir im September Erinnerungen an das gesellschaftliche Leben in unseren Ortschaften gesammelt: Was gab es für Gaststätten, Einkaufs-möglichkeiten, Treffs, Handwerker, besondere Höfe, …? Wer hat alles in einem Orchester musi-ziert oder im Chor gesungen? An welche Feste erinnert man sich besonders gern? Wer hat sich in welchem Verein engagiert? Welche waren oder sind die Lieblingsplätze?

Viele Dank- und Zeitstifter:innen haben Alben oder einzelne Bilder mitgebracht. Sie wurden abfotografiert und dann mit dem Beamer in der nächsten Woche der anderen Gruppe gezeigt. So konnten die schönen Erinnerungen in beiden Gruppen geteilt werden.

Ein besonderes Erlebnis an einem besonderen Ort

Ein besonderes Erlebnis an einem besonderen Ort
Vor einigen Monaten wurde die Diehl-Zesewitz-Stiftung/ ZeitOase Torgau von der Oberbürgermeisterin der Stadt Torgau für den „Sächsischen Bürgerpreis 2020“ nominiert. Mit diesem Preis werden hervorragende Initiativen und Personen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl oder ihre Mitmenschen einsetzen. Am 14. Oktober fand dann die feierliche Verleihung dieses Preises in der Dresdner Frauenkirche statt.
In der Kategorie „Menschen helfen -- Gemeinsinn stiften“ gehörte die ZeitOase zu den insgesamt 26 Nominierten. Preisträger wurde die Aktion Kinderherzen Erzgebirge mit ihrem Projekt „Hilfe für Kinder in Not“.
Diese Veranstaltung wurde zu einem besonderen Erlebnis für alle „Auserwählten“. Die Erhabenheit der Frauenkirche entfaltete ihre Raumwirkung und zog trotz des Abstandes untereinander in ihren Bann. Festlichkeit breitete sich aus, obwohl natürlich auch hier strenge Hygieneregeln einzuhalten waren. „Auserwählt“ fühlten sich auch die einzelnen Mitfahrenden. Da die Teilnehmendenzahl stark limitiert war, wurde in der Stiftungsgruppe vorab ausgelost, wer mit nach Dresden zur Preisverleihung fahren konnte. Im Grund dürfen wir uns aber alle als „Auserwählte“ gemeint fühlen – denn das Attribut gilt für die Stiftungsgruppe als Nominierte an sich. Ein Dankeschön an alle, die die ZeitOasen-Idee mittragen!

Sächsischer Bürgerpreis

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Dornroschenschlaf

Seit März lag die ZeitOase Cuxhaven im Dornröschenschlaf. Immer höher wurde die Dornenhecke um sie herum.

Bevor sie undurchdringlich wurde, haben wir nun mehrere kleine Wege gebahnt, dort die meisten Dornen entfernt. So ist die ZeitOase zu neuem Leben erwacht.
Zweimal schon trafen sich Kleingruppen im Weser Wohnpark um gemeinsame Stunden zu verbringen. Nur unter strengen Auflagen können dort zwei Mal wöchentlich für nur jeweils 6 Dank-Stifter Treffen stattfinden.

Um auch den weiteren Zeit- und Dank-Stifter wieder gemeinsame Zeit zu ermöglichen, trifft man sich nun vorübergehend zusätzlich 1 Mal wöchentlich nach den vorgeschriebenen Regeln in einem Restaurant.

War das eine Freude bei unserem ersten Treffen am 30. September (bis Oktober wollten wir nicht warten) – endlich wieder heraus aus der Einsamkeit, endlich wieder realen Kontakt zusätzlich zu Telefonaten und Briefen.

Viel gab es zu erzählen, das war ein reges Unterhalten. Alle verhielten sich regelkonform, um auch zukünftig wieder gemeinsame Stunden verbringen zu können.
Bei den beliebten Spielerunden wurde wieder viel gelacht. Manche hatten das Glück beim Spiel gepachtet – oder haben sie vielleicht in der langen Corona Pause heimlich geübt? Andere mussten erst ein wenig üben, um sich ins Spiel zu finden. Man vergisst halt doch mal etwas, wenn man es lange nicht tut. Wie auch immer – beglückt waren alle.

Endlich wieder Gemeinsamkeit! Wir freuen sich nun schon auf die weiteren Treffen.

Aller Hoffnung ist, dass alle Dank- und Zeit-Stifter:innen weiterhin gesund durch diese Corona-Zeit kommen und man bald auch wieder in den Räumen des Weser Wohnparks zusammen kommen kann – denn dort fühlen sie sich wie zuhause.

Cornelia Walther

Ein besonderes Erntefest

ErntedankDie Erntekörbe sind auch in diesem Jahr gefüllt mit den Dingen, die wir für das tägliche Leben brauchen.
Brot, Obst, Gemüse, Blumen – so kennen wir die Dekoration zum Erntefest.
Vor dem Altar im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses sahen wir am 2. Oktober 2020 genau dieses Bild. In die Körbe war aber weit mehr hineingelegt: unser Dank für die Zeit und Zuwendung, die uns in den vergangenen Monaten geschenkt wurde. Kräftiger Beifall ertönte weithin hörbar für alle Pflegekräfte im Heim und für alle Mitmenschen, die uns das Leben in dieser schwierigen Coronazeit leichter und schöner machen.

M.Diehl

Gruppe A grüßt Gruppe B…und umgekehrt

Salzatal 25 9Unsere Sommer- und Lesecafés in der ZeitOase waren in diesem Sommer besonders gemütliche Runden. Maximal 20 Personen können sich zurzeit im Museum einfinden und für einige ist das ein besonderer Genuss: Zu den Lesecafés gab es viel Zeit für individuelle Gespräche und Zeit zum Zuhören. Das haben Dank- und Zeitstifter:innen gleichermaßen genutzt. Wahrhaftige und authentische ZeitOasen sind unsere wöchentlichen Begegnungen im Zappendorfer Landwirtschafts- und Heimatmuseum.

Drei Jahre und noch viel mehr

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Dieses Foto ist typisch für unsere Treffen in der ZeitOase in diesem Sommer.
Eine Gruppe von zehn Zeit-und Dank-Stifter:innen trifft sich montags und mittwochs in der ZeitOase zum Kaffeetrinken und Eisessen. Und noch wichtiger als die lukullischen Genüsse ist für alle Teilnehmenden der Gedankenaustausch.
„Wie geht es dir?“
„Habt Ihr wieder normalen Schulunterricht?“
„Finden zurzeit Deutschkurse für Migrant:innen statt?“
„Was bewegt dich besonders in diesen Tagen im Hinblick auf die besonderen Vorgaben des Zusammenseins?“
Jonas und Leon sind jetzt in der 10. Klasse der Thomas-Mann-Gemeinschaftsschule. Sie haben mit uns am 14. September das dreijährige Jubiläum ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Stiftung gefeiert. Großartig, dass sich die beiden trotz der schulischen Herausforderungen immer wieder auf den langen Weg durch die Stadt begeben, um die Stiftungsnachmittage mitzugestalten.
Anlass zur Freude und zum Dank geben uns auch die gewachsenen Freundschaften mit Frauen und Männern aus fernen Ländern. Ziba aus Afghanistan kennen wir bereits länger. Die Syrer Mostafa und Fouad kommen seit einem Jahr jede Woche zum Helfen und zur Vertiefung ihrer deutschen Sprachkenntnisse in die Harsdorfer Straße.
Das Foto ist also ein typisches und trotzdem ein ganz besonderes. Es zeigt Menschen zwischen 16 und 93 Jahren, die lernen und die suchen und die wie selbstverständlich miteinander im Gespräch sind, ihre Freuden und Sorgen teilen und die unter erschwerten Bedingungen einen neuen Zusammenhalt gefunden haben.
Es tut gut, mitten drin zu sein. M.Diehl

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