Dank- und Zeitstifter:innen an der Feuerschale

Adventliches_LagerfeuerWer hätte das gedacht – auch in der ZeitOase gibt es mal Lagerfeuer-Feeling. Am 2.12. trafen sich alle Dank- und Zeitstifter bei schönem Sonnenwetter im neu gepflasterten Museumshof an zwei kleinen Feuerstellen und haben sich nach langer Zeit gesehen. Seit dem Sommer hatten wir uns abwechselnd in zwei festen Gruppen getroffen und im November auf Grund der Bauar-beiten gar keine Möglichkeiten gehabt.

Dank der vielseitigen Unterstützung durch die Diehl-Zesewitz-Stiftung konnte die ZeitOase Salza-tal einen großen finanziellen Beitrag für das neue Pflaster leisten. Es war der Wunsch vieler Dankstifter:innen, dass sie mit den Rollatoren einfacher und leichter zu unseren Treffen kom-men können. Das war aber noch nicht alles – herrlich warme Decken, ein Servierwagen und letztlich ein Besuch des Weihnachtsmanns erwärmte alle Herzen in dieser wunderschönen Stunde.

Verbunden im Gespräch über Feierkultur(en)r

Lichterwelten erleuchten die Dezembertage.
Kerzen und Tannengrün in unseren Wohnungen deuten auf das bevorstehende Weihnachtsfest hin. Beim Spaziergang in der Abenddämmerung schaue ich gern auf geschmückte Vorgärten. Und ich ertappe mich auch dabei, mal einen Blick hineinzuwerfen durch manches Fenster in warme und gemütliche Stuben.
Äußerlich ist Vieles so wie immer. Dennoch vermisse ich in diesem Jahr festliche Konzerte und Adventsfeiern. Es gibt keine Weihnachtsmärkte, die Straßen und Plätze in den Städten bleiben leer in dieser sonst traditionell hektischen Zeit am Jahresende.
In meinem Umfeld hörte ich mich ein wenig um, wie die Menschen sich auf das Weihnachtsfest 2020 einstellen.
Dies bekam ich häufig zur Antwort: Plätzchen sind gebacken, die Weihnachtsstolle ist jetzt durchgezogen und bereit zum Anschnitt, für den Gänsebraten sind alle Zutaten eingekauft. Ein paar Geschenke liegen auch zum Verpacken bereit. Briefe mit Weihnachtsgrüßen sind mit der Post unterwegs.
„Wir werden nur in kleiner Runde zusammen sein“. Dies hörte ich bei fast allen Befragten mit einem traurigen Unterton. Die Ansteckungsgefahr mit dem Corona Virus gebietet uns größte Achtsamkeit sprich möglichst wenig Kontakte.
Vielleicht können wir gegen diese Traurigkeit etwas Konkretes unternehmen. Den Menschen, die nebenan wohnen, geht es ja ebenso. Ein kleiner (heimlicher) Gruß an der Tür oder ein Anruf erfreuen die Nachbarn – garantiert!
Nicht alle feiern Weihnachten wie wir. Unsere muslimischen Mitbürger:innen aus Syrien und Afghanistan berichteten mir, dass sie in ihren Heimatländern dieses Fest nur aus den Medien kennen. Hier in Deutschland erleben sie nun selbst die besondere Atmosphäre dieser Zeit. Manche von ihnen schmücken mit Lichterketten und Tannenbäumen auch ihre Wohnungen. Im Freundes – und Familienkreis trifft man sich an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel.
Dies scheint mir etwas zu sein, was uns in unseren unterschiedlich geprägten Kulturen sehr verbindet: Bei den wichtigen Festen treffen sich Verwandte und Freunde. Ein Besuch ist Zeichen der Nähe und Wertschätzung.
Im Rahmen der Projektarbeit „InKLUGeneration“ habe ich mich mit einigen Zeit-Stifter:innen im Advent zu kleinen Interviews getroffen. Unter diesen Internetlinks können Sie gern hineinhören:
hhtps://youtube.com/channel/UCFiPJsz3ElhyahooA14iQuaA
hhps://diehl-zesewitz-stiftung.de/inklugeneration.html
Von Herzen wünsche ich uns allen in den kommenden Tagen Zeichen der Verbundenheit, die unsere Kreativität wachsen und die uns Gemeinschaft spüren lässt.

Frohe Weihnachten, Ihre Margitta Diehl

Verbunden im Gespräch über Feierkultur

 

 

 

 

 

Brückenschlag im Tandem

Es ist ein besonderer, außergewöhnlicher Rückblick auf 2020.
In den ersten zehn Wochen des Jahres lief alles in den „normalen Bahnen“ in unserem Alltag.
Die schnelle Verbreitung des Corona Virus stoppte dann am Frühlingsbeginn den Fluss der Normalität.
Besonders eindrucksvoll in meiner Erinnerung sind die Gespräche über den Gartenzaun oder über den Balkon. Zum Osterspaziergang durften nur fünf Personen aus höchstens 2 Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Abstands – und Hygiene-Regeln bestimmten ganz schnell das Zusammensein der Menschen im privaten Umfeld und natürlich auch in der ZeitOase.
Unser Engagement und unsere Kreativität wurden neu angefragt, um Kontakte zu den Menschen zu halten. Im übertragenen Sinn wurden wir in einer neuen Weise zu Brückenbauer:nnen.
Am 8. Dezember begleitete ich eine Zeit- und eine Dank-Stifterin auf ihrem Spaziergang an der Elbe entlang. Seit über einem Jahr sind Monika Zimmermann und Margarete Muthmann ein sogenanntes Tandem. Das heißt sie sind patenschaftlich über das vom Bundesministerium für Familie, Senioren und Frauen geförderte Programm „Menschen stärken Menschen“ miteinander verbunden.
Wie gut ihnen die Zeit miteinander tut, war auf ihren Gesichtern zu sehen. Nicht nur die Dezembersonne strahlte und warf ein bezauberndes Licht auf die Brücken über dem Fluss. Es sind vielleicht in diesen Tagen kleine Gesten, schöne Momente, die uns durch diesen „anderen Advent“ hindurchhelfen. Die Hoffnung bleibt, dass wir im Jahr 2021 uns wieder neu finden und treffen können. M. Diehl

Brückenschlag im Tandem

Miteinander durch den Advent – trotz Distanz

Verbunden im Advent

Wenn auch der geschmückte Weihnachtsbaum in diesem Jahr einsam in der ZeitOase in Cuxhaven steht, so haben wir doch einen Weg gefunden, die Adventszeit gemeinsam zu erleben: unseren stiftungseigenen Adventskalender - mit viel Liebe und Empathie von Koordinatorinnen und Vorstand gestaltet.

Beim Empfang der Kalender kam bei vielen unserer Dank-Stifter:innen plötzlich doch Vorfreude auf Advent und Weihnachten auf. Jeden Tag ein anderes verbindendes Thema, das uns gedanklich, per Telefon oder in ganz kleinen Treffen zusammenrücken lässt oder uns zu verbindenden Aktivitäten animiert.

Einer der Kalender hatte eine weite Reise hinter sich, als unsere Zeit-Stifterin Ursel ihn pünktlich am 1. Dezember in Texas in Empfang nahm. Die Freude und Überraschung war bei ihr wohl noch größer als bei allen anderen Stiftungsverbundenen. Ein Gruß aus der Heimat und eine Möglichkeit, trotz der Entfernung mit uns gemeinsam die Adventszeit zu verbringen. Was auch wichtig ist, das Gefühl zu unserem Kreis zu gehören, auch wenn sie für einige Monate nicht in Deutschland lebt.

Egal wo, der Advent lässt uns freudig warten auf die Ankunft, darauf dass der Stern uns den Weg zeigt (in unserem Kalender ein mit viel Liebe gehäkelter Stern von Hermine Diehl aus Torgau - die nicht nur für die Menschen der ZeitOase Torgau die Sterne vom Himmel holt) und dass wir uns darauf besinnen, warum wir Weihnachten feiern.
Ich hoffe auf ein neues Jahr, in dem wieder reale Begegnungen und auch Umarmungen möglich sind.

Bleiben Sie, bleibt Ihr alle gesund!

Ich wünsche allen gesegnete Weihnachten
Ihre und Eure Cornelia Walther

Nikolausüberraschung

Nikolaus – ein Fest nur für die Kinder ?
Weitgefehlt!
Am Nikolausmorgen klingelte der „Nikolaus“ in Gestalt eines kleinen Jungen bei unserer Zeit-Stifterin Ruth Otte. Er überreichte ihr im Namen seiner Mama einen Teller mit liebevoll verziertem Naschwerk. Viele süße Engel, süß aber nicht nur im Wortsinn. Für Menschen, die damit beschenkt werden sollen. Dazu herzlich geschriebene Worte und Wünsche.
Eine tolle Überraschung, die sehr zu Herzen ging.
Herzlichen Dank lieber Nikolaus alias Juliane Bernd.

Nikolausüberraschung

 

Trotz Abstand mit Abstand Nähe schaffen

Wohnzimmer-ZeitOasen

Am 3. November 2020 überraschte uns die Nachricht, dass wir uns erneut in einen Teillockdown begeben müssen. Nun könnte man annehmen, dass diese Botschaft vielfach prognostizierte Traurigkeit und Resignation hervorrufen würde.
Weit gefehlt!
Treffen in öffentlichen Räumen waren zwar nicht mehr erlaubt, dafür aber in Sachsen in kleinsten Gruppen in privaten Räumen möglich. Erfinderisch sein also unsere Devise. Spontan wurden untereinander Einladungen ausgesprochen, Türen zu den Häusern und Wohnungen geöffnet. Selbst oder gerade die Hochbetagten freuten sich, wieder Gastgeber:innen sein zu dürfen. So entstanden aus unserer „großen“ ZeitOase viele kleine Wohnzimmer-Oasen. An liebevoll gedeckten Tischen bei einer Tasse Tee oder Kaffee wurde erzählt, Geschichten gelesen, gelacht und geplaudert über Dinge, die uns momentan bewegen. An fein gedeckten Tischen in herausgeputzten Zimmern. Mal ehrlich: Wer hat denn heute noch Möglichkeiten, den Tisch mit seinen alten gehüteten, aber immer noch hübschen Sammeltassen zu schmücken und/oder selbstgestickte Decken auf dem Kaffeetisch bestaunen bzw. die einstige Häkel- und Strickkunst würdigen zu lassen? Doch fast jede:r hat in seinem Schrank solch einen Schatz. Und es bereitete größte Freude, damit die Gäste bewirten zu können. Dadurch waren nicht nur die Geladenen die Beschenkten, sondern auch der Gastgeber:innen selbst.
Beim Verabschieden wurden eifrig mit großer Vorfreude Einladungen für das nächste Treffen ausgesprochen.
Jede Kaffee- oder Teerunde erzählte, dass diese Begegnungen tolle Erlebnisse waren und unerwartet zum Geschenk wurden; noch dazu in einem Monat, in dem Treffen in üblicherweise großer Runde coronabedingt nicht mehr erlaubt waren.
Seit dem 1. Dezember sind nun auch in Sachsen noch strengere Lockdown-Regeln gültig und die Treffen in den Wohnzimmern müssen pausieren. So heißt es wieder zum Telefonhörer zu greifen, um in Verbindung zu bleiben oder im Adventskalender zu schmökern. Alle tragen aber wunderbare Erinnerungen in sich, von denen wir noch weiter zehren. Und eins ist klar: selbst wenn die großen Treffen in der ZeitOase im nächsten Jahr wieder möglich sind, werden wir sie von Zeit zu Zeit ergänzen mit den kleinen Kaffee- und Teerunden am Wohnzimmertisch. So gibt es dann überall kleine ZeitOasen-Ableger.

Wohnzimmer Zeitoase

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