Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer ZeitOase® Magdeburg gewinnen.

Ein besonderes Erntefest

ErntedankDie Erntekörbe sind auch in diesem Jahr gefüllt mit den Dingen, die wir für das tägliche Leben brauchen.
Brot, Obst, Gemüse, Blumen – so kennen wir die Dekoration zum Erntefest.
Vor dem Altar im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses sahen wir am 2. Oktober 2020 genau dieses Bild. In die Körbe war aber weit mehr hineingelegt: unser Dank für die Zeit und Zuwendung, die uns in den vergangenen Monaten geschenkt wurde. Kräftiger Beifall ertönte weithin hörbar für alle Pflegekräfte im Heim und für alle Mitmenschen, die uns das Leben in dieser schwierigen Coronazeit leichter und schöner machen.

M.Diehl

Drei Jahre und noch viel mehr

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Dieses Foto ist typisch für unsere Treffen in der ZeitOase in diesem Sommer.
Eine Gruppe von zehn Zeit-und Dank-Stifter:innen trifft sich montags und mittwochs in der ZeitOase zum Kaffeetrinken und Eisessen. Und noch wichtiger als die lukullischen Genüsse ist für alle Teilnehmenden der Gedankenaustausch.
„Wie geht es dir?“
„Habt Ihr wieder normalen Schulunterricht?“
„Finden zurzeit Deutschkurse für Migrant:innen statt?“
„Was bewegt dich besonders in diesen Tagen im Hinblick auf die besonderen Vorgaben des Zusammenseins?“
Jonas und Leon sind jetzt in der 10. Klasse der Thomas-Mann-Gemeinschaftsschule. Sie haben mit uns am 14. September das dreijährige Jubiläum ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Stiftung gefeiert. Großartig, dass sich die beiden trotz der schulischen Herausforderungen immer wieder auf den langen Weg durch die Stadt begeben, um die Stiftungsnachmittage mitzugestalten.
Anlass zur Freude und zum Dank geben uns auch die gewachsenen Freundschaften mit Frauen und Männern aus fernen Ländern. Ziba aus Afghanistan kennen wir bereits länger. Die Syrer Mostafa und Fouad kommen seit einem Jahr jede Woche zum Helfen und zur Vertiefung ihrer deutschen Sprachkenntnisse in die Harsdorfer Straße.
Das Foto ist also ein typisches und trotzdem ein ganz besonderes. Es zeigt Menschen zwischen 16 und 93 Jahren, die lernen und die suchen und die wie selbstverständlich miteinander im Gespräch sind, ihre Freuden und Sorgen teilen und die unter erschwerten Bedingungen einen neuen Zusammenhalt gefunden haben.
Es tut gut, mitten drin zu sein. M.Diehl

Brunnenkonzert

Seit einem halben Jahr ist das Zusammensein im privaten Umfeld und auch innerhalb der Stiftungsgruppe von den besonderen Verordnungen in der Corona Zeit bestimmt.
Am Ostersonntag erlebten wir mit einem bunten Musikprogramm quasi eine Premiere im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses 1 und verwandelten diesen in einen großen und im wahrsten Sinne des Wortes luftigen Konzertsaal. Danach folgten eine Reihe weiterer musikalischer Darbietungen in diesem einmaligen Ambiente. Darüber habe ich in vorherigen Beiträgen schon berichtet.
Jetzt zum Sommerausklang, nämlich am 9. September gestalteten Regina Lorek, Peter Benkewitz und Norbert Diehl noch einmal ein Freiluftkonzert für die Menschen im Pflegeheim und im Betreuten Wohnen unter dem Motto "Liebe im Altenheim". Sie erfreuten alle Zuhörenden rings um den Brunnen herum mit einem Medley aus Volksliedern, Schlagern aus früheren Jahren und auch mit moderneren Weisen.
Wer dabei gewesen ist, wird es bestätigen: Da lag mehr als nur Musik in der Luft!
Dankeschön für einen wundervollen Nachmittag, der uns zum Träumen und zum Mit-Swingen gleichermaßen brachte. M. Diehl

Brunnenkonzert ff

Mein Solo für Euch

Auf dem Bierer Berg wird seit vielen Jahren alljährlich im Sommer eine Operette auf der Freilichtbühne gespielt. Eine Gruppe von Dank-und Zeit-Stifer:innen darf sich jedes Jahr auf den Ausflug zu einer der Aufführungen freuen.
Jerzy Bojanowski ist Klarinettist in der Kammerphilharmonie Schönebeck. Er vermisst in diesem Jahr „sein“ Publikum, das Open Air Programm auf dem grünen Hügel bei Schönebeck fällt wegen der Pandemie wie so viele andere kulturelle Veranstaltungen aus.
„Können Sie nicht kommen, dann komme ich zu Ihnen“. So begrüßte er uns am 20. Juli im Innenhof vom Bischof-Weskamm-Haus 1.
Er schenkte uns „sein Solo“ an diesem Nachmittag. Mit echter Leidenschaft tanzten die Töne aus dem Kreis um den Brunnen herum hinauf zu den oberen Rängen, Werke von Chopin genauso wie bekannte Filmmusiken oder eine beschwingte Samba.
Beim 2. Satz aus Mozarts berühmten Klarinettenkonzert träumten wir alle für einige Minuten.
Danke für diese wundervolle Entführung aus dem Alltag mit den immer noch anhaltenden Einschränkungen.
Danke für dieses Zeichen der Verbundenheit. Wir freuen uns auf ein neues Solo von Jerzy Bojanowski, hoffentlich in Schönebeck, aber gern auch in der ZeitOase. M. DiehlSolo 2 002

Mein Solo für Euch

So könnte nicht nur das Fest zum 85. Geburtstag am 6. Juli 2020 für Pfarrer Peter Bogdan überschrieben sein, sondern sein ganzes Leben.
Es ist ihm ein Bedürfnis, mitten in der Gemeinschaft von Menschen zu sein und mit ihnen Zeit und Lebenserfahrungen zu teilen. Sein „Solo"-Auftritt während jedes Gottesdienstes und in den unzähligen Begegnungen sind immer geprägt von der Ermahnung und Ermunterung an jede:n Einzelne:n, in Respekt und Liebe miteinander umzugehen und für einander ein offenes Ohr und ein mitfühlendes Herz zu haben in frohen Stunden und in schweren Tagen.
Er sieht sich nicht als Einzelkämpfer oder Alleinunterhalter. Seit 15 Jahren ist Peter Bogdan mit ganzem Herzen priesterlicher Zeit-Stifter, Freund und Gefährte.
Dafür dürfen wir an dieser Stelle wie aus einem Munde und mit frohen Herzen singen:                                                                                            "Dankeschön lieber Peter, viel Glück und viel Segen!" M.Diehl

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Blitzlichter während der Corona-Pandemie

Unsichtbar

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Viele Gespräche und Besuche sind nicht „festgehalten“ in einem Bild.
Was hat uns gefehlt in dieser Zeit seit Mitte März? Wer hat uns gefehlt?
Noch ist die Anzahl der Teilnehmenden an unseren Treffen beschränkt. Wir müssen immer noch Abstand wahren und die Hygienevorschriften beachten.
Umso mehr genießen wir, dass es die Möglichkeit des Beisammenseins wieder gibt, dass wir uns sehen und sprechen können und wieder auf direktem Weg etwas voneinander erfahren.
Bleiben wir geduldig und zuversichtlich, dass die Türen sich immer weiter öffnen in den kommenden Wochen. M. Diehl

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