Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer ZeitOase® Magdeburg gewinnen.

Lichtblicke für 2021

Der Jahresrückblick 2020 liegt erst vier Wochen zurück.
Die Themen Corona und der dadurch verordnete Lockdown bestimmen nach wie vor unseren Alltag und unser Miteinander.
Wie erlebten Sie persönlich den ersten Monat des Jahres 2021?
Gab es gute Momente und Lichtblicke?
Von mir kann ich dieses berichten. Immer wieder begegnete ich Menschen, die eine große Zuversicht ausstrahlten.
Petra Metzner und Barbara Litzelmann traf ich auf dem Weg zu einem Besuch.
Mostafa Ali schrieb einen Brief für den kranken Freund in der Klinik.
Pfarrer Peter Bogdan spendete allen Bewohner:nnen und dem Pflegepersonal des Bischof-Weskamm-Hauses Segen für das neue Jahr.
Dies gilt für uns alle: Wir machen weiter! Wir bleiben uns nahe! M. Diehl

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Verbunden im Gespräch über Feierkultur(en)r

Lichterwelten erleuchten die Dezembertage.
Kerzen und Tannengrün in unseren Wohnungen deuten auf das bevorstehende Weihnachtsfest hin. Beim Spaziergang in der Abenddämmerung schaue ich gern auf geschmückte Vorgärten. Und ich ertappe mich auch dabei, mal einen Blick hineinzuwerfen durch manches Fenster in warme und gemütliche Stuben.
Äußerlich ist Vieles so wie immer. Dennoch vermisse ich in diesem Jahr festliche Konzerte und Adventsfeiern. Es gibt keine Weihnachtsmärkte, die Straßen und Plätze in den Städten bleiben leer in dieser sonst traditionell hektischen Zeit am Jahresende.
In meinem Umfeld hörte ich mich ein wenig um, wie die Menschen sich auf das Weihnachtsfest 2020 einstellen.
Dies bekam ich häufig zur Antwort: Plätzchen sind gebacken, die Weihnachtsstolle ist jetzt durchgezogen und bereit zum Anschnitt, für den Gänsebraten sind alle Zutaten eingekauft. Ein paar Geschenke liegen auch zum Verpacken bereit. Briefe mit Weihnachtsgrüßen sind mit der Post unterwegs.
„Wir werden nur in kleiner Runde zusammen sein“. Dies hörte ich bei fast allen Befragten mit einem traurigen Unterton. Die Ansteckungsgefahr mit dem Corona Virus gebietet uns größte Achtsamkeit sprich möglichst wenig Kontakte.
Vielleicht können wir gegen diese Traurigkeit etwas Konkretes unternehmen. Den Menschen, die nebenan wohnen, geht es ja ebenso. Ein kleiner (heimlicher) Gruß an der Tür oder ein Anruf erfreuen die Nachbarn – garantiert!
Nicht alle feiern Weihnachten wie wir. Unsere muslimischen Mitbürger:innen aus Syrien und Afghanistan berichteten mir, dass sie in ihren Heimatländern dieses Fest nur aus den Medien kennen. Hier in Deutschland erleben sie nun selbst die besondere Atmosphäre dieser Zeit. Manche von ihnen schmücken mit Lichterketten und Tannenbäumen auch ihre Wohnungen. Im Freundes – und Familienkreis trifft man sich an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel.
Dies scheint mir etwas zu sein, was uns in unseren unterschiedlich geprägten Kulturen sehr verbindet: Bei den wichtigen Festen treffen sich Verwandte und Freunde. Ein Besuch ist Zeichen der Nähe und Wertschätzung.
Im Rahmen der Projektarbeit „InKLUGeneration“ habe ich mich mit einigen Zeit-Stifter:innen im Advent zu kleinen Interviews getroffen. Unter diesen Internetlinks können Sie gern hineinhören:
hhtps://youtube.com/channel/UCFiPJsz3ElhyahooA14iQuaA
hhps://diehl-zesewitz-stiftung.de/inklugeneration.html
Von Herzen wünsche ich uns allen in den kommenden Tagen Zeichen der Verbundenheit, die unsere Kreativität wachsen und die uns Gemeinschaft spüren lässt.

Frohe Weihnachten, Ihre Margitta Diehl

Verbunden im Gespräch über Feierkultur

 

 

 

 

 

Brückenschlag im Tandem

Es ist ein besonderer, außergewöhnlicher Rückblick auf 2020.
In den ersten zehn Wochen des Jahres lief alles in den „normalen Bahnen“ in unserem Alltag.
Die schnelle Verbreitung des Corona Virus stoppte dann am Frühlingsbeginn den Fluss der Normalität.
Besonders eindrucksvoll in meiner Erinnerung sind die Gespräche über den Gartenzaun oder über den Balkon. Zum Osterspaziergang durften nur fünf Personen aus höchstens 2 Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Abstands – und Hygiene-Regeln bestimmten ganz schnell das Zusammensein der Menschen im privaten Umfeld und natürlich auch in der ZeitOase.
Unser Engagement und unsere Kreativität wurden neu angefragt, um Kontakte zu den Menschen zu halten. Im übertragenen Sinn wurden wir in einer neuen Weise zu Brückenbauer:nnen.
Am 8. Dezember begleitete ich eine Zeit- und eine Dank-Stifterin auf ihrem Spaziergang an der Elbe entlang. Seit über einem Jahr sind Monika Zimmermann und Margarete Muthmann ein sogenanntes Tandem. Das heißt sie sind patenschaftlich über das vom Bundesministerium für Familie, Senioren und Frauen geförderte Programm „Menschen stärken Menschen“ miteinander verbunden.
Wie gut ihnen die Zeit miteinander tut, war auf ihren Gesichtern zu sehen. Nicht nur die Dezembersonne strahlte und warf ein bezauberndes Licht auf die Brücken über dem Fluss. Es sind vielleicht in diesen Tagen kleine Gesten, schöne Momente, die uns durch diesen „anderen Advent“ hindurchhelfen. Die Hoffnung bleibt, dass wir im Jahr 2021 uns wieder neu finden und treffen können. M. Diehl

Brückenschlag im Tandem

Ein besonderes Erntefest

ErntedankDie Erntekörbe sind auch in diesem Jahr gefüllt mit den Dingen, die wir für das tägliche Leben brauchen.
Brot, Obst, Gemüse, Blumen – so kennen wir die Dekoration zum Erntefest.
Vor dem Altar im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses sahen wir am 2. Oktober 2020 genau dieses Bild. In die Körbe war aber weit mehr hineingelegt: unser Dank für die Zeit und Zuwendung, die uns in den vergangenen Monaten geschenkt wurde. Kräftiger Beifall ertönte weithin hörbar für alle Pflegekräfte im Heim und für alle Mitmenschen, die uns das Leben in dieser schwierigen Coronazeit leichter und schöner machen.

M.Diehl

Drei Jahre und noch viel mehr

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Dieses Foto ist typisch für unsere Treffen in der ZeitOase in diesem Sommer.
Eine Gruppe von zehn Zeit-und Dank-Stifter:innen trifft sich montags und mittwochs in der ZeitOase zum Kaffeetrinken und Eisessen. Und noch wichtiger als die lukullischen Genüsse ist für alle Teilnehmenden der Gedankenaustausch.
„Wie geht es dir?“
„Habt Ihr wieder normalen Schulunterricht?“
„Finden zurzeit Deutschkurse für Migrant:innen statt?“
„Was bewegt dich besonders in diesen Tagen im Hinblick auf die besonderen Vorgaben des Zusammenseins?“
Jonas und Leon sind jetzt in der 10. Klasse der Thomas-Mann-Gemeinschaftsschule. Sie haben mit uns am 14. September das dreijährige Jubiläum ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Stiftung gefeiert. Großartig, dass sich die beiden trotz der schulischen Herausforderungen immer wieder auf den langen Weg durch die Stadt begeben, um die Stiftungsnachmittage mitzugestalten.
Anlass zur Freude und zum Dank geben uns auch die gewachsenen Freundschaften mit Frauen und Männern aus fernen Ländern. Ziba aus Afghanistan kennen wir bereits länger. Die Syrer Mostafa und Fouad kommen seit einem Jahr jede Woche zum Helfen und zur Vertiefung ihrer deutschen Sprachkenntnisse in die Harsdorfer Straße.
Das Foto ist also ein typisches und trotzdem ein ganz besonderes. Es zeigt Menschen zwischen 16 und 93 Jahren, die lernen und die suchen und die wie selbstverständlich miteinander im Gespräch sind, ihre Freuden und Sorgen teilen und die unter erschwerten Bedingungen einen neuen Zusammenhalt gefunden haben.
Es tut gut, mitten drin zu sein. M.Diehl

Brunnenkonzert

Seit einem halben Jahr ist das Zusammensein im privaten Umfeld und auch innerhalb der Stiftungsgruppe von den besonderen Verordnungen in der Corona Zeit bestimmt.
Am Ostersonntag erlebten wir mit einem bunten Musikprogramm quasi eine Premiere im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses 1 und verwandelten diesen in einen großen und im wahrsten Sinne des Wortes luftigen Konzertsaal. Danach folgten eine Reihe weiterer musikalischer Darbietungen in diesem einmaligen Ambiente. Darüber habe ich in vorherigen Beiträgen schon berichtet.
Jetzt zum Sommerausklang, nämlich am 9. September gestalteten Regina Lorek, Peter Benkewitz und Norbert Diehl noch einmal ein Freiluftkonzert für die Menschen im Pflegeheim und im Betreuten Wohnen unter dem Motto "Liebe im Altenheim". Sie erfreuten alle Zuhörenden rings um den Brunnen herum mit einem Medley aus Volksliedern, Schlagern aus früheren Jahren und auch mit moderneren Weisen.
Wer dabei gewesen ist, wird es bestätigen: Da lag mehr als nur Musik in der Luft!
Dankeschön für einen wundervollen Nachmittag, der uns zum Träumen und zum Mit-Swingen gleichermaßen brachte. M. Diehl

Brunnenkonzert ff

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