Wie können Menschen so miteinander umgehen, dass sie sich gegenseitig als „Beschenkte“ erfahren? Wie können die Grenzen, die Alter, körperliche oder seelische Einschränkungen, Religion oder die Herkunft oft setzen, überwunden werden? Diese Fragen haben den Stifter der DIEHL-ZESEWITZ-STIFTUNG über Jahrzehnte beschäftigt.

Norbert Diehl 2 300dpiDer Stifter Norbert Diehl lernte Krankenpfleger und arbeitete zuerst in einem Pflegeheim. Dort erlebte er aus nächster Nähe die Sehnsüchte und Hoffnungen der Menschen auf alles, was ein Leben auch am Ende lebenswert macht. Im pflegerischen Alltag nahm er seine eigenen Möglichkeiten, dazu etwas beizutragen, als sehr begrenzt wahr. Dem Anliegen, Menschenwürde und Lebenswert bis in die letzte Etappe des Lebens zu bewahren, stellte sich schließlich die ganze Familie als Freund und Begleiter vieler Heimbewohner über mehr als 25 Jahre. Dabei erlebten sie die Dankbarkeit und Freude der anderen ebenso als eigene Freude und erfüllte Lebenszeit. Die Stiftungsgründung 2003 war dann ein logischer Schritt, um noch mehr Menschen außerhalb der Familie für diese Idee begeistern zu können.

Mit seinem Freund, dem Architekten Ewald Zesewitz († 2001), hatte Norbert Diehl viel darüber nachgedacht wie sich Lebensräume so gestalten lassen, dass sie für alle Phasen, Wagnisse und Übergänge des Lebens bis hin zum Sterben geeignet sind. Um sein Andenken zu bewahren, wurde dessen Name posthum mit in den Stiftungsnamen aufgenommen.

Derzeit hat die Stiftung eigene ZeitOasen® in Magdeburg, Torgau und Cuxhaven. Im Salzatal und in Wittenberg haben andere Träger die ZeitOasen® von der Stiftung übernommen.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok