Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer ZeitOasen gewinnen.

Welcher Zauber wohnt hier inne

Welcher Zauber wohnt hier inne?

Ein kleines Kind, ein Lächeln, ein leises Patschen – wie schön kann solch eine Berührung sein? Und was kann sie bewirken? Im Moment verfliegen die Schmerzen und Sorgen, automatisch werden die eigenen Lachfalten und Glückshormone aktiviert, man spürt Wärme und Lebensfreude! Kinder können immer wieder kleine, vielleicht auch große Wunder schaffen! Unsere älteste Dank-Stifterin mit 96 Jahren durfte dieses „Geschenk“ mit sichtbarer Freude erleben. Danke, kleine Lena!

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Der Zauber eines besonderen Tages

 

In den ersten Junitagen des Jahres wagte ich, die Einladungen zum Sommerfest 2022 abzuschicken. Wird es wirklich so sein, dass wir nach zwei Jahren wieder gemeinsam feiern können?
Diese Frage bewegte mich in den folgenden Wochen. Alles war gut geplant und die Vorbereitung machte richtig Spaß.
Als die Zelte und die Tische am Tag vor dem Fest im Garten aufgebaut waren, spürte ich den ersehnten Zauber in der Luft …..
Nach warmen Sommertagen sollte natürlich auch unser Fest bei blauem Himmel und mit strahlender Sonne stattfinden.
Am frühen Morgen des 1. Juli braute sich aber ein Unwetter über der Stadt zusammen. Es blitzte und donnerte. Dann kam der Regen. Und dieser tat zwar der Natur richtig gut, doch mir und allen Vorbereitenden bereitete er Bauchschmerzen. Bei kühlen 15 Grad, Wind und Regen kann doch niemand fröhlich ein Sommerfest feiern.
Soll ich es doch noch kurzfristig absagen?
Das hatte ich noch nicht ganz zu Ende gedacht, da hörte schlagartig der Regen auf. Flinke und umsichtige Helfer:innen deckten in Windeseile die Tische, verteilten die Blumen. Kuchen wurde aufgeschnitten, der Kaffee gekocht. Als die ersten Gäste dann gegen halb drei kamen, wehte längst der „alte Zauber“ wieder um die ZeitOase herum. Es erschien mir wie ein Wunder: mehr als einhundert Gäste strömten an diesem Nachmittag herbei, wie von magischen Kräften angezogen. Sicher hatte Zauberer WOBO im wahrsten Sinne des Wortes seine Finger im Spiel. Ihm gelang es, uns allen ein Lachen und Staunen ins Gesicht und in die Seelen zu zaubern. Das verstand ebenso meisterhaft Sophie Thermann mit ihrer Malkunst – sie brachte Gesichter zum Erblühen. Auch die Handpuppen, die ihr Mann Jens als kleine Gäste umherwandern ließ, entzückte manches jüngere und ältere Herz. Blumenkränze zierten manches Haar und waren in gewisser Weise eine Krönung für die Träger:in. Unter Regina Loreks Anleitung entstand dieser wundervolle sommerliche Schmuck.
Fleißige ehrenamtliche Bäckerinnen und Köchinnen versorgten uns mit köstlichen Kuchen und herzhaften Speisen. Fast schon traditionell bedienten uns Thomas Mund und seine Mitarbeiterin Sandra Theberath mit gegrillten Würstchen - und Käsespezialitäten.
Zu einem Fest gehört natürlich auch Musik. Als fröhliche Lieder auf den Gitarren von Peter Benkewitz und Gregor Arndt erkalngen, summten fast alle die Melodien oder sangen tüchtig mit. Ein besonderes Erlebnis hatten wir, als Frau Rosemarie Reek mit 93 Jahren bekannte und beliebte Schlager mit sehr viel Herzblut auf dem Klavier spielte und von Norbert Diehl auf der Geige dabei begleitet wurde. Ihre Fröhlichkeit dabei war ansteckend. Erinnerungsfotos von Thomas Ertmer sind für die wundervolle und heitere Atmosphäre der beste Beweis.
Bleibt mir, mich an dieser Stelle auf das Herzlichste für alle Beiträge, für das Kommen und Mitfeiern und für alle Hilfe zu bedanken. Wir blicken auf ein besonders Fest in einer besonderen Zeit zurück. Und wirklich: Es war zauberschön. M. Diehl

SOmmerfest 2022

Das Leben ENT-FALTEN

Das Leben ENT - F A L T E N und Genießen

Das war das Motto, unseres diesjährigen Sommerfestes.
Endlich durften wir wieder gemeinsam feiern. Ein guter Anlass, um unsere Lachfalten zu aktivieren. Corona hat uns ja doch so einige Kummerfalten beschert.
Schön, dass sich ein jeder mit einbrachte. Manch schöne Begebenheit aus unserem Leben, unserer ZeitOase wurde ENT-FALTET. Mancher Gedanke wurde auch mit nach Hause genommen und kommt vielleicht erst später zur ENT-FALTUNG. Gutes Gelingen und viel Freude dabei!      Ch.Kewitz                                                                                                                                                       

Sommerfest 2022

Schön war die Zeit

Au pair

Schön war die Zeit

Wenn gleich nur eine kurze, dafür war es jedoch eine sehr intensive und schöne Zeit! Ein großes Geschenk für ALLE!

Wie alles begann?
Im März überraschte uns eine kurze Mail mit der Bitte:

Hallo, ich interessiere mich sehr an ihren Vorschlag, als Zeit-stifter zu helfen. Ich bin 19 Jahre alt, wohne in Torgau und komme aus Argentinien. Ich suche, wo ich helfen kann. Ich freue mich auf Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Carolina

Drei Tage später trafen wir uns in der ZeitOase. Welche Freude, solch eine lebensbejahende, freundliche und sehr emphatische junge Frau kennenzulernen! Glück und Begeisterung lagen in der Luft. Bereits am nächsten Tag wollte sie die „Arbeit“ in der ZeitOase und vor allem die Menschen kennen lernen. Diese Lebendigkeit, das Aufeinander-Zugehen, die Herzlichkeit, Freundlichkeit und Natürlichkeit, schafften eine wunderbare Atmosphäre. Der Grundgedanke unserer Stiftung: „Wo Dank-und Zeit-Stifter sich begegnen, entsteht für beide ein ganz besonderer Augenblick, der das Warme, Menschliche und Herzliche bei beiden Stifter: innen zum Leuchten bringt“ lebte sofort auf. So empfanden wir es von Anfang an. Und wie empfand Carolina das Leben in unserer ZeitOase? Lest selbst!   

 

Brief von Caro Au Pair 001 2

Der Himmel muss geerdet sein

Es mutet an wie ein Traum: Himmelfahrtstag 2022
Eine ZeitOasen-Karawane von vier PKW mit 18 Personen bewegt sich am Feiertagmorgen von Magdeburg ins 80 Kilometer entfernte Kirchmöser. Die Autos durchstreifen mit ihren Insassen eine blühende Frühlingslandschaft. Nach einstündiger Fahrt steigen alle fröhlich an der Familienferienstätte St. Ursula auf dem grünen Hügel aus.
Das Ehepaar Kriesel empfängt die Gäste herzlich. Sie reichen nicht nur einen Begrüßungskaffee, sondern servieren ihn, wie erhofft und bestellt, bei strahlendem Sonnenschein. Mit Pfarrer Peter Bogdan feiert die kleine Festtagsgemeinde einen Gottesdienst in der Heilig Geist Kirche.
Eine liebevoll gedeckte Mittagstafel lädt anschließend zum Gaumenschmaus ein. Ein Vier-Gänge-Menü bringt alle hungrigen und durstigen Großstädter zum Entzücken.
Anschließend lassen sich alle Pilger:innen bei einem Spaziergang am See von dem besonderen Flair am Wasser verzaubern. Nach dem traditionellen Fototermin auf der Wiese am Haus versammelt sich die Gruppe noch einmal im besonderen Ambiente des Glassaales, um frischgebackenen Kuchen und eine Tasse Kaffee zu genießen.
Nur geträumt?
Keineswegs! Wir haben es am 26. Mai 2022 zum 7. Mal genauso erlebt. Seit 2014 ist dieser Ort für uns am Himmelfahrtstag eine ZeitOase im wahrsten Sinne des Wortes.
Familie Kriesel hat uns in all den Jahren eingeladen, erwartet, versorgt, verwöhnt.
Pfarrer Bogdan sprach in seiner Predigt an diesem Vormittag vom Himmel, der geerdet sein muss. Genau dieses haben wir hier immer wieder erlebt: ein Stück Himmel mitten auf dieser Erde.
Besser können wir unseren Dank für Christel und Markus Kriesel und für die Mitarbeitenden in der Familienferienstätte kaum ausdrücken. In unseren Blumenstrauß haben wir außerdem alle guten Wünsche für die kommende Zeit hineingebunden.
M. Diehl

Fotocollage Himmelfahrt 22

Endlich wieder Gemeinschaft

Sonniger SonntagVon Anfang Dezember bis Ende April mussten unsere Treffen in der ZeitOase coronabedingt wieder pausieren. Große Freude gab es sowohl bei den Dank-, als auch bei den Zeit-Stifter:innen als ich endlich wieder alle informieren konnte:

„Es geht wieder los mit unseren Begegnungen in der ZeitOase!“

Montags starteten wir mit einer kleinen Gruppe unseren Vormittagstreff. Mittwoch wurde es dann deutlich lauter, lebendiger und voller.

Es gab viel zu erzählen nach dieser langen Pause. Unterschiedliche Themen wurden aufgegriffen. Schlimme Dinge, die momentan die Gemüter beschäftigen und zum Teil auch Ängste verursachen, kamen zur Sprache. Manchmal hilft es schon, darüber reden zu können. Trotz, oder gerade deswegen, wurde aber auch die Fröhlichkeit, das Singen, Spielen und Lachen nicht vergessen. So vertreibt man trübe Gedanken und weckt Lebensfreude.

Auch während dieser viermonatigen Pause hat sich das Leben für einige, sonst regelmäßig teilnehmender Dank-Stifter:innen, verändert. So stand für einige ein Umzug ins Pflegeheim an oder auch ein Umzug an einen anderen Ort in die Nähe der Kinder. Und so ändert sich dann auch die Zusammensetzung in unserer Gruppe. Auch neue Dank-Stifterinnen, die schon sehnsüchtig auf den Neustart in der ZeitOase gewartet hatten, konnten wir in unserer Mitte begrüßen.

Die Coronazeit hat es gezeigt, dass ohne soziale Kontakte und Gruppentreffen, wie auch unsere Begegnungen in der ZeitOase welche sind, der Alterungsprozess beschleunigt abläuft.

Wir alle freuen uns deshalb nun darauf, endlich wieder dieses „Verjüngungsmittel“ zur Verfügung zu haben und regelmäßig zusammen kommen zu können.

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