Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer ZeitOasen gewinnen.

Ein besonderes Erntefest

ErntedankDie Erntekörbe sind auch in diesem Jahr gefüllt mit den Dingen, die wir für das tägliche Leben brauchen.
Brot, Obst, Gemüse, Blumen – so kennen wir die Dekoration zum Erntefest.
Vor dem Altar im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses sahen wir am 2. Oktober 2020 genau dieses Bild. In die Körbe war aber weit mehr hineingelegt: unser Dank für die Zeit und Zuwendung, die uns in den vergangenen Monaten geschenkt wurde. Kräftiger Beifall ertönte weithin hörbar für alle Pflegekräfte im Heim und für alle Mitmenschen, die uns das Leben in dieser schwierigen Coronazeit leichter und schöner machen.

M.Diehl

Gruppe A grüßt Gruppe B…und umgekehrt

Salzatal 25 9Unsere Sommer- und Lesecafés in der ZeitOase waren in diesem Sommer besonders gemütliche Runden. Maximal 20 Personen können sich zurzeit im Museum einfinden und für einige ist das ein besonderer Genuss: Zu den Lesecafés gab es viel Zeit für individuelle Gespräche und Zeit zum Zuhören. Das haben Dank- und Zeitstifter:innen gleichermaßen genutzt. Wahrhaftige und authentische ZeitOasen sind unsere wöchentlichen Begegnungen im Zappendorfer Landwirtschafts- und Heimatmuseum.

Drei Jahre und noch viel mehr

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Dieses Foto ist typisch für unsere Treffen in der ZeitOase in diesem Sommer.
Eine Gruppe von zehn Zeit-und Dank-Stifter:innen trifft sich montags und mittwochs in der ZeitOase zum Kaffeetrinken und Eisessen. Und noch wichtiger als die lukullischen Genüsse ist für alle Teilnehmenden der Gedankenaustausch.
„Wie geht es dir?“
„Habt Ihr wieder normalen Schulunterricht?“
„Finden zurzeit Deutschkurse für Migrant:innen statt?“
„Was bewegt dich besonders in diesen Tagen im Hinblick auf die besonderen Vorgaben des Zusammenseins?“
Jonas und Leon sind jetzt in der 10. Klasse der Thomas-Mann-Gemeinschaftsschule. Sie haben mit uns am 14. September das dreijährige Jubiläum ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Stiftung gefeiert. Großartig, dass sich die beiden trotz der schulischen Herausforderungen immer wieder auf den langen Weg durch die Stadt begeben, um die Stiftungsnachmittage mitzugestalten.
Anlass zur Freude und zum Dank geben uns auch die gewachsenen Freundschaften mit Frauen und Männern aus fernen Ländern. Ziba aus Afghanistan kennen wir bereits länger. Die Syrer Mostafa und Fouad kommen seit einem Jahr jede Woche zum Helfen und zur Vertiefung ihrer deutschen Sprachkenntnisse in die Harsdorfer Straße.
Das Foto ist also ein typisches und trotzdem ein ganz besonderes. Es zeigt Menschen zwischen 16 und 93 Jahren, die lernen und die suchen und die wie selbstverständlich miteinander im Gespräch sind, ihre Freuden und Sorgen teilen und die unter erschwerten Bedingungen einen neuen Zusammenhalt gefunden haben.
Es tut gut, mitten drin zu sein. M.Diehl

Brunnenkonzert

Seit einem halben Jahr ist das Zusammensein im privaten Umfeld und auch innerhalb der Stiftungsgruppe von den besonderen Verordnungen in der Corona Zeit bestimmt.
Am Ostersonntag erlebten wir mit einem bunten Musikprogramm quasi eine Premiere im Innenhof des Bischof-Weskamm-Hauses 1 und verwandelten diesen in einen großen und im wahrsten Sinne des Wortes luftigen Konzertsaal. Danach folgten eine Reihe weiterer musikalischer Darbietungen in diesem einmaligen Ambiente. Darüber habe ich in vorherigen Beiträgen schon berichtet.
Jetzt zum Sommerausklang, nämlich am 9. September gestalteten Regina Lorek, Peter Benkewitz und Norbert Diehl noch einmal ein Freiluftkonzert für die Menschen im Pflegeheim und im Betreuten Wohnen unter dem Motto "Liebe im Altenheim". Sie erfreuten alle Zuhörenden rings um den Brunnen herum mit einem Medley aus Volksliedern, Schlagern aus früheren Jahren und auch mit moderneren Weisen.
Wer dabei gewesen ist, wird es bestätigen: Da lag mehr als nur Musik in der Luft!
Dankeschön für einen wundervollen Nachmittag, der uns zum Träumen und zum Mit-Swingen gleichermaßen brachte. M. Diehl

Brunnenkonzert ff

Zeit-Stifterinnen planen Neustart nach Corona Pause

Planen Treffen

„Es reicht, wir müssen endlich die ZeitOase wieder aufleben lassen“ da waren Zeit-Stifterinnen und ich uns während eines Treffens bei mir schnell einig.
Auch die beiden tierischen Zeit-Stifter scheinen einverstanden zu sein!

In Kleinstgruppen mit einigen Dank-Stifter:innen gestalte ich vorerst allein die Begegnungen im Weser Wohnpark in der Schillerstraße. Mehr Personen sind dort wegen des strengen Hygienekonzeptes im relativ kleinen Raum nicht zugelassen.

„Wenn es in unseren ursprünglichen Räumen im Weser Wohnpark nicht für alle geht, dann eben an einem anderen Ort!“
Dieser Ort war schnell gefunden, zwar in einem Saal in einem Restaurant, aber mit ausreichend Platz um Abstandsregelungen einzuhalten. Gesagt, gebucht und noch geklärt, wie die Dank-Stifter:innen auch ohne Taxi das etwas abgelegene Restaurant erreichen und wer wen mitnehmen kann…

Am nächsten Tag lief mein Telefon heiß.

Alle Dank -Stifter:innen wurden informiert, große Freude überall.

Endlich geht es wieder los. Endlich wieder Gemeinschaft, endlich raus aus der Einsamkeit!

Cornelia Walther

Mein Solo für Euch

Auf dem Bierer Berg wird seit vielen Jahren alljährlich im Sommer eine Operette auf der Freilichtbühne gespielt. Eine Gruppe von Dank-und Zeit-Stifer:innen darf sich jedes Jahr auf den Ausflug zu einer der Aufführungen freuen.
Jerzy Bojanowski ist Klarinettist in der Kammerphilharmonie Schönebeck. Er vermisst in diesem Jahr „sein“ Publikum, das Open Air Programm auf dem grünen Hügel bei Schönebeck fällt wegen der Pandemie wie so viele andere kulturelle Veranstaltungen aus.
„Können Sie nicht kommen, dann komme ich zu Ihnen“. So begrüßte er uns am 20. Juli im Innenhof vom Bischof-Weskamm-Haus 1.
Er schenkte uns „sein Solo“ an diesem Nachmittag. Mit echter Leidenschaft tanzten die Töne aus dem Kreis um den Brunnen herum hinauf zu den oberen Rängen, Werke von Chopin genauso wie bekannte Filmmusiken oder eine beschwingte Samba.
Beim 2. Satz aus Mozarts berühmten Klarinettenkonzert träumten wir alle für einige Minuten.
Danke für diese wundervolle Entführung aus dem Alltag mit den immer noch anhaltenden Einschränkungen.
Danke für dieses Zeichen der Verbundenheit. Wir freuen uns auf ein neues Solo von Jerzy Bojanowski, hoffentlich in Schönebeck, aber gern auch in der ZeitOase. M. DiehlSolo 2 002

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