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Ich wünsche mir..., ich wünsche dir...

Ich wünsche dir …
Ich wünsche mir...
Ich wünsche uns …

Ein neues Jahr hat begonnen und viele liebe Wünsche wurden verschenkt, in der guten Hoffnung, dass diese auch in Erfüllung gehen. Auch in der ZeitOase freute man sich sehnlichst auf ein Wiedersehen. Immer wieder konnte man hören, wie gut es sei, dass die freie Zeit zwischen den Jahren endlich vorbei ist. Der Herzenswunsch aller, dass wir noch viele schöne gemeinsame Stunden in der ZeitOase verbringen können. Lachen und fröhlich sein, Schönes – aber auch Schweres miteinander teilen, singen und tanzen – einfach für ein paar Stunden glücklich und zufrieden sein.


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Ein kleiner „Mut-Macher“ für das neue Jahr schmückte jedes Kaffeegedeck.

Winterwunderland - Menschenwunderland

Der Januar 2026 bescherte uns eine wunderschöne, märchenhafte Verkleidung der Stadt. So viel Schnee und eisige Temperaturen über mehrere Wochen gab es lange nicht mehr in unserer Region.
Die Wege blieben in den ersten Wochen des Jahres beschwerlich zu begehen für uns Menschen, besonders für diejenigen, die nicht so mobil sind.
Das Winterwunderland draußen machten wir drinnen zum Menschenwunderland. Es galt, den Segen der Sternsinger für das Haus und alle seine hereintretenden Menschen zu empfangen. Mädchen und Jungen aus der Sankt Sebastian Gemeinde kamen als Königinnen und Könige zu uns. „Jugendlich“ blieb es für drei Wochen in unserer ZeitOasenfamilie, da zwei Schülerinnen und ein Schüler aus dem Domgymnasium ein Sozialpraktikum bei uns absolvierten. Wir haben gemeinsam gekocht, wir haben gespielt, wir haben einige ältere Menschen im Pflegeheim und in ihrem häuslichen Umfeld besucht. Ein kleiner Hauch der großen weiten Welt wehte für Stunden durch die ZeitOase, denn wir waren wieder um den einen und sprich um den uns einenden Globus versammelt: Menschen aus China, aus Syrien, aus Kamerun, aus der Ukraine, aus den USA, aus Deutschland.
Wir sprachen darüber, was ein gutes Leben ausmacht. Schnell waren wir uns einig, dass die Gemeinschaft, die gegenseitige Achtung und der Frieden unentbehrliche Grundlagen dafür sind.
Auf ein gutes und friedvolles Jahr 2026! M. Diehl

Winterwonderland

Das alte Jahr neigt sich dem Ende

„Das alte ist vergangen, das neue angefangen …“
so der Liedtitel eines altbekannten Neujahrsliedes. Im Rückblick auf das alte Jahr, gab es so viele schöne Begegnungen, Erlebnisse und zu Herzen gehende Momente, dass ich das alte Jahr noch gar nicht gern gehen lassen mag. Neben vielen schönen Dingen über das ganze Jahr verteilt, ist mir die Advents- und Weihnachtszeit in einer besonderen Erinnerung geblieben. Diese Nachmittage kann man mit Worten nur annähernd beschreiben, man muss diese Atmosphäre erleben und spüren. Jede Woche eine kleine Überraschung am Kaffeegedeck, gemeinsam Lieder singen und besinnlichen Geschichten lauschen, Sitztanz bei wunderschöner Musik und im Kerzenschein – einfach himmlisch! Das seit vielen Jahren zur Tradition gewordene Beisammensein in der ZeitOase am Heiligen Abend, mit einem festlichen Mahl und dazu in einer großen Gemeinschaft, war dann der besondere Höhepunkt. Am Heiligen Abend nicht allein zu sein – ein wundervolles Geschenk!
Weiter heißt es in diesem Lied: „Glück zu, Glück zu, zum neuen Jahr“ Mit diesem vielversprechenden Wunsch starte ich dann doch sehr gern in das neue Jahr. Was wird es uns bringen?
Ich habe große Hoffnung, dass wir in den kommenden 12 Monaten wieder viel Schönes erleben werden, weiterhin miteinander lachen, aber auch Trauriges miteinander teilen können. Wohin wird unser Ausflug in 2026 gehen? Wer weiß …. ? Aber was wir heute schon wissen, im neuen Jahr dürfen wir auf 20 Jahre ZeitOase Torgau zurückblicken. Ein Grund zum Feiern? Mit Sicherheit, so denken wir. Woher wir diesen Optimismus nehmen? Aus dem Neujahrslied, in dem es weiter heißt: „Es bringt dir Heil und Segen, viel Freuden allerwegen.“ Auf ein gutes, gesundes und friedvolles neues Jahr2026!

Christine Kewitz
Weihnachten 25

Von Sternenregen und Lichterschein

Häuser, Straßen und Plätze zeigen mit ihrem Lichterglanz, dass wir am Ende des Jahres angekommen sind. In einigen Stunden schon feiern wir Weihnachten.
Bei meiner Fahrt durch die Stadt heute ging mir durch den Kopf, wie unterschiedlich die Menschen wohl das Weihnachtsfest begehen werden. Ich selbst hänge einer langen Tradition an mit Tannenbaum, mit viel Besuch, die vertrauten Lieder singend und die Weihnachtsgeschichte hörend.
Feiern Menschen mit einer anderen Religion auch Weihnachten? Wie sieht der Heilige Abend in einem Krankenhaus aus? Wie begehen und gestalten Menschen die Feiertage, wenn sie nicht bei ihren Familien sein können oder wenn ein naher Mensch gerade verstorben ist?
Die Lichter, die uns einige Wochen lang die Straßen freundlicher machen, die sozusagen die dunkle Zeit erhellen, mögen doch darüber hinaus unsere Herzen erwärmen.
Solche „Lichtblicke“ regnete es förmlich in den vergangenen Adventstagen sichtbar hier in unserer ZeitOasen Gemeinschaft. Mechthild Scholz, Regina Meng, Anita Tatzelt und Resi Theumer haben uns mit gebastelten Sternen und Engeln große Freude bereitet. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Ich wünsche uns allen Licht und Geborgenheit in diesen Tagen des zu Ende gehenden Jahres. Und ich wünsche uns immer wieder, dass wir Licht durch die Nähe unserer Mitmenschen geschenkt bekommen. Und noch mehr: Wir selbst dürfen Licht weitergeben, wenn wir in Verbundenheit aneinander denken.    M. Diehl

Lich Dez 25

Deutsch für alle

Oft denke ich an unseren Stiftungsnachmittagen darüber nach, wie ich in einem weit entfernten Land die Menschen dort mit ihrer Sprache und Kultur erleben würde. Ob ich mich verständigen könnte, ohne die Landessprache zu beherrschen? Würde mir das Erlernen schwer fallen trotz mancher Lektionen und trotz eines Übersetzungsprogrammes in meinem Handy?
Monique aus Kamerun, Basima aus Syrien, Volodya aus der Ukraine gehören seit längerer Zeit zu unserer Stiftungsgruppe. Sie kommen zu uns, um ehrenamtlich tätig zu sein. Wir sind inzwischen freundschaftlich miteinander verbunden. Eine große Hürde haben wir jedoch stets zu überwinden: die deutsche Sprache. Sie ist sprichwörtlich eine schwere Sprache. Eine einfache Regel müssen wir immer beachten: Wir sprechen langsam und mit vielen Gesten. Das ist mitunter sehr erheiternd.
Am 5. November hat uns Zeit-Stifterin Erika Gertler ein Buch vorgestellt, in dem uns humorvoll dargestellt wird, wie wir hierzulande sprechen. Das war eine Lektion für beide Seiten. Wir, die wir mit der deutschen Muttersprache aufgewachsen sind, drücken uns oft nicht gut aus oder zweideutig. Da ist die Verständigung noch schwerer zu bewerkstelligen.
Mit seinem Buch „Deutsch für alle“ will uns Abbas Khider ermuntern, unsere eigene Ausdrucksweise in der deutschen Sprache zu erneuern. Es ist gar nicht so schwer, deutlich und langsam zu sprechen und die Worte gut zu wählen. Seit mehr als zehn Jahren sind Menschen aus verschiedenen Ländern bei uns in der ZeitOase zu Gast und zuhause. In dem lebendigen Stimmengewirr fühlen wir uns wohl. Wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen, lehren und nicht belehren, wenn wir miteinander lernen, dann können wir tatsächlich einander verstehen. M. Diehl

Deutsch für alle

Eine besondere Anerkennung

Eine besondere Anerkennung


Vor einigen Tagen erhielten wir vom Landratsamt Nordsachsen eine Einladung zur Dankeschön-Veranstaltung mit folgendem Text:  „Sie fungieren in Ihrer Region als wichtige Anlaufstelle und tragen damit zur Sicherstellung einer vielfältigen Angebotsstruktur in unserem Landkreis bei. Durch Ihr Wirken leisten Sie einen wichtigen Beitrag, das Leben älterer Menschen würdevoller und lebenswerter zu gestalten. Dafür möchten wir Ihnen recht herzlich danken...
Mit Spannung und großer Vorfreude auf diesen Nachmittag, fuhren wir als Gruppe mit 14 Zeit-Stifter: innen nach Eilenburg. Ein bunter Nachmittag mit vielen anerkennenden Worten und guten Gesprächen , einem leckeren Büfett und als Höhepunkt einen Impulsvortrag zum Thema: „Kraftquelle Humor“. Es tat gut wahrzunehmen, dass viele Menschen das Wohl unserer Gesellschaft im Blick haben und sich mit großem Engagement einbringen. Die Heimreise im vollbesetzten Bus war ein bisschen wie Klassenfahrt, denn der Humor ließ auch dort nicht lange auf sich warten. Fazit: Es war ein rundum gelungener und schöner Nachmittag!

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