Der Januar 2026 bescherte uns eine wunderschöne, märchenhafte Verkleidung der Stadt. So viel Schnee und eisige Temperaturen über mehrere Wochen gab es lange nicht mehr in unserer Region.
Die Wege blieben in den ersten Wochen des Jahres beschwerlich zu begehen für uns Menschen, besonders für diejenigen, die nicht so mobil sind.
Das Winterwunderland draußen machten wir drinnen zum Menschenwunderland. Es galt, den Segen der Sternsinger für das Haus und alle seine hereintretenden Menschen zu empfangen. Mädchen und Jungen aus der Sankt Sebastian Gemeinde kamen als Königinnen und Könige zu uns. „Jugendlich“ blieb es für drei Wochen in unserer ZeitOasenfamilie, da zwei Schülerinnen und ein Schüler aus dem Domgymnasium ein Sozialpraktikum bei uns absolvierten. Wir haben gemeinsam gekocht, wir haben gespielt, wir haben einige ältere Menschen im Pflegeheim und in ihrem häuslichen Umfeld besucht. Ein kleiner Hauch der großen weiten Welt wehte für Stunden durch die ZeitOase, denn wir waren wieder um den einen und sprich um den uns einenden Globus versammelt: Menschen aus China, aus Syrien, aus Kamerun, aus der Ukraine, aus den USA, aus Deutschland.
Wir sprachen darüber, was ein gutes Leben ausmacht. Schnell waren wir uns einig, dass die Gemeinschaft, die gegenseitige Achtung und der Frieden unentbehrliche Grundlagen dafür sind.
Auf ein gutes und friedvolles Jahr 2026! M. Diehl

