In einigen unserer Nachbarländer gibt es den Apéro als geselligen Anlass mit Getränken und kleinen Snacks wie Nüssen, Oliven und Fingerfood.
So erlebte ich es während unserer Ferientage in Frankreich: Man trifft sich im Freundeskreis am späten Nachmittag, um zu erzählen und sich auszutauschen. Es ist schön, Menschen wiederzusehen, die man nur selten trifft. Es ist ebenso gut, neue Menschen kennenzulernen. Und genauso tut es gut, im vertrauten Kreis sich für eine Weile vor dem Tagesausklang zusammenzusetzen. Andere Gedanken und Ansichten zu hören und auf unsere Welt aus verschiedenen Perspektiven zu schauen, das finde ich wohltuend und anregend.
Nicht nur im Urlaub sollten wir dies praktizieren, so dachte ich und nahm die Anregung für einen Apéro mit nach Hause. Beim Decken des Tisches in der ZeitOase für unser erstes Treffen nach der Sommerpause wurde mir bewusst, dass wir den Apéro in unserem Stiftungsalltag eigentlich immer praktizieren.
Wir treffen Menschen, mit denen wir gern zusammen sind. Wir möchten gegenseitig im „Bilde bleiben“, wie es uns geht. Wir heißen diejenigen willkommen, die neu in unserer Gemeinschaft sind. Mit Herz und Händen tragen wir alle dazu bei, eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Ein besonderes Markenzeichen unseres Apéros ist, dass wir Frauen und Männer aus dem Bischof-Weskamm-Haus abholen, die den Weg zu uns nicht allein bewältigen können.
Wir gehen gemeinsam einen Weg – und nicht nur montags, mittwochs oder freitags …
M. Diehl

Apèro