Himmelfahrt ist ein freier Tag, ein Feiertag.
Ein Teil der Magdeburger Stiftungsgruppe verbringt ihn seit vielen Jahren gemeinsam. So machten sich am 10. Mai 21 Pilger auf den (fast schon traditionellen) Weg nach Kirchmöser .
Ganz besondere Überraschungen erwarteten uns . Und damit ist nicht nur das Wetter gemeint, das für diesen Tag nass und kühl angesagt worden war, oder der sich in der Sonne spiegelnde See, oder die Herzlichkeit, mit der wir empfangen und bewirtet wurden. Nein!
Nicht nur wir – auch eine Berliner Kantorei waren bei Familie Kriesel zu Gast. Sie gestaltete stimmgewaltig mit Chorälen den Gottesdienst bzw. mit Liedern, die wir gemeinsam singen konnten. Die kleine Kapelle wurde gefühlt plötzlich riesengroß und erhaben wie ein Dom, und Weite wurde ebenso spürbar in unseren Herzen.
Großartig! Wunderbar!
Als Geschenk empfanden wir gleichfalls die Worte, die uns Pfarrer Peter Bogdan mit auf den Weg gab.
Dass „der Himmel über allen aufgeht“, wie es im Kanon heißt, durften wir erleben in den Gesprächen draußen neben dem Glockenturm auf der Wiese oder beim Spaziergang oder in der jeweiligen Mitfahrgelegenheit.
Da drängt es sich auf, herzlich DANKE zu sagen: dem Organisten Herrn Richter aus Kirchmöser, der trotz Chor den Gottesdienst auf der Orgel begleitete, dem Ehepaar Kriesel für ihre umsichtige Sorge um unser leibliches Wohl und den Maltesern bzw. dem Bischof-Weskamm-Haus für die Bereitstellung der Busse sowie denen, die uns so gut und sicher gefahren haben.
Das für den Tag vorhergesagte Gewitter samt Hagelkörnern platzte tatsächlich noch aus den Wolken, doch erst, als alle wohlbehalten schon wieder zu Hause waren.
Na dann auf ein Neues! Und hoffentlich wieder mit all jenen unserer Zeitstifter und Zeitstifterinnen, die krankheitsbedingt in diesem Jahr nicht dabei sein konnten.
