„Geh‘ aus mein Herz und suche Freud...“ - Ausflug nach Kirchmöser
Bereits beim gemeinsamen Start am Morgen des Himmelfahrtstages war dieses Lied den 21 Dank-und Zeit-Stiftern auf den Lippen.
Sie konnten wunderschöne Wege durch Wälder und vorbei an blühenden Feldern genießen, erlebten einen Festgottesdienst gemeinsam mit der Katholischen Gemeinde von Kirchmöser, ließen sich vom Ehepaar Kriesel und den Mitarbeitenden in der Familienferienstätte „St.Ursula“ herzlich willkommen heißen und liebevoll bewirten.
Der Himmel ist nicht in den weiten Fernen des Alls, sondern hier auf Erden immer wieder spürbar. An den freudigen Gesichtern ist dies sicher ablesbar.
Danke für einen wunderbaren Tag.
Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer ZeitOase® Magdeburg gewinnen.
Himmelfahrtsausflug
Hoher Besuch in der Kreuzkapelle
Am 7. April feierten Bewohner:innen aus dem Bischof-Weskamm-Haus und aus der näheren Umgebung wie jeden Freitag Gottesdienst in der Kreuzkapelle. Diesmal war Bischof Gerhard Feige der Zelebrant und verlieh so der Verbundenheit dieser speziellen Gottesdienstgemeinschaft mit der Kathedralpfarrei besonderen Ausdruck. Es war für alle Versammelten in der Kreuzkapelle eine gute Stunde der Andacht und der Verkündigung am Beginn der Karwoche. „Wir gehören zur großen Gemeinde dazu“ – so hört man die Heimbewohner immer wieder sagen. Sie sind dankbar, dass es Seelsorger:innen gab und gibt, die mit Engagement ihren Dienst versehen, offene Ohren und mitfühlende Herzen für alte und kranke Menschen haben. So wie Peter Bogdan, der als Zeit-Stifter jeden Freitag die Heilige Messe in der Kapelle feiert. Dass es am Ende des Gottesdienstes noch Zeit und Gelegenheit zu einigen persönlichen Worten mit dem Bischof gab, war ein gern angenommenes Geschenk.
Der Wunsch nach Bequemlichkeit ging in Erfüllung
Die Stiftungsgruppe der ZeitOase Magdeburg durfte am 24. Februar die lang ersehnten neuen Sitzmöbel in Besitz nehmen. Bislang gab es in Sachen Stühle „aus jedem Dorf einen Hund“. Nicht jede Sitzfläche war ausreichend für umfangreichere Besucher. Oft musste mit diversen Unterlagen am Sitzkomfort nachgebessert werden. Nun ist das anders:bequeme, stapel- und abwaschbare Stühle zieren die ZeitOasen. Zuvor wurden die Sitzmöbel während einer fröhlichen Kaffeerunde von den Vertreter:innen des Betriebsrates der Salutas GmbH Kerstin Skorwider und Olaf Krüger in Teamwork mit den Zeit-Stiftern Karl Gertler und Muhamad Jumaa zusammmen gebaut. Die erste „Stuhl-Probe“ war ein sehr fröhliches Ereignis. Alle Stühle sind Mitarbeitenden der Salutas GmbH sowie Zeit- und Dank-Stifter:innen zu verdanken, die mit ihrer Spende den lange gehegten Wunsch nach bequemen und praktischen Sitzgelegenheiten für alle erfüllten.
Musik und Rosen zum 100.
„Alt wie ein Baum...“ ist Regina Zacharias mit ihren einhundert Jahren am 21. Februar geworden. Seit sieben Jahren ist Frau Zacharias Bewohnerin des Bischof-Weskamm-Hauses und genauso lange gehört sie zur Stiftungsgruppe der Magdeburger ZeitOase. Ihre Dankbarkeit für dieses Leben und ihre ansteckende Vitalität durften alle Familienmitglieder, viele Gäste am Geburtstag selbst und dann auch die Zeit-und Dank-Stifter:innen einen Tag später in der ZeitOase erleben. Und wir ließen Rosen für sie regnen und sangen Lieder von damals. Für uns ist es immer wieder ein Geschenk, sie zu erleben. Und das wünschen wir ihr uns noch etwas länger.
40 Jahre Bischof-Weskamm-Haus
Am 1. Februar 2017 feierte die Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius das 40jährige Bestehen des Bischof-Weskamm-Hauses. In der Kreuzkapelle versammelten sich Mitarbeiterinnen, Bewohner:innen, Ehrenamtliche und viele Gäste zum Dankgottesdienst und dem anschließenden Begegnungsfest. Heimleiter Frank Hornickel erinnerte in seiner Ansprache an den Anfang dieses Hauses. Ein Bittbrief einer Gruppe behinderter Menschen hatte den Anstoß zum Bau der Einrichtung gegeben. Das Bischof-Weskamm-Haus öffnete von Anfang an seine Türen für Menschen, die Hilfe und Zuwendung brauchen.
Bischof Feige stellte den Auftrag der Pflegeeinrichtung in den großen Zusammenhang gelebter Nächstenliebe. Sein Dank an die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden war zugleich ein Aufruf an alle, diesen Auftrag wahr- und ernst zu nehmen und in den anderen – ob alt, körperlich oder geistig weniger fit, mir nahe stehend oder nicht - eben diesen Nächsten zu entdecken. Die Bischofsworte berührten damit zugleich den Kern dessen, was die Stiftung mit dem Bischof-Weskamm-Haus verbindet. Seit der Eröffnung der Pflegeeinrichtung vor 40 Jahren hatte die Familie des Stifters vielfältige Beziehungen zu diesem Haus. Hier haben Verwandte und der Stifter selbst gearbeitet, Freunde und Bekannte gewohnt. Hierher kamen die Kinder bereits als Säuglinge mit und einige Bewohner:innen wurden die ersten Dank-Stifter:innen für den Besuchsdienst der Stiftung. Überhaupt sind aus dem intensiven Kontakt der Familie heraus die Stiftungsidee und die erste konkrete ZeitOase gewachsen. Noch heute sind einige ehemalige Mitarbeitende des Bischof-Weskamm-Hauses nun Dank- und auch Zeit-Stifter:innen der ZeitOase Magdeburg. Ohne die enge Verbundenheit der DIEHL-ZESEWITZ-STIFTUNG mit dem Haus, gäbe es keine Stiftungsnachmittage, zu denen die Bewohner:innen abgeholt werden, keine Spielnachmittage am Montag, keine Verteilung der Krankenkommunion und keinen Gottesdienst am Freitag in der Kreuzkapelle. Der Leiter Herr Hornickel würdigte ausdrücklich das Engagement der Stiftung für die Bewohner:innen. Die beiden Zeit-Stifter:innen Monika Türcke und Roswitha Schiller sowie die Koordinatorin Margitta Diehl wurden stellvertretend mit der Silbernen Nadel der Caritas ausgezeichnet.
„Es ist ein Schnee gefallen“
Am 18. Januar feierten wir in der ZeitOase Magdeburg unser inzwischen traditionelles Schneeflockenfest. Zu volksliedhafter Musik über den Winter, lauschten wir Gedichten aus vergangenen Jahrhunderten, die vom schönen Schnee und harten Winterzeiten erzählten. Und weil es bei uns sogar wirklich schneite, kleideten nicht nur die Schneeflockenhütchen gut, sondern wärmte auch ein herrlich schmeckender Glühwein die Herzen.
Verfasst von Zeit-Stifterin Jutta Schmiedel