Große Freude über Förderpreis in der ZeitOase Cuxhaven

Der Lions Club Cuxhaven hatte anlässlich seines 60 Jährigen Bestehens einen Förderwettbewerb ausgeschrieben. An diesem Wettbewerb beteiligte sich auch die ZeitOase Cuxhaven.

LionsClub ZOCux

(von links: Dr. Regina Lorek, Cornelia Walter, Margit Lagemann, Jeanine Horn)

An einem Montagvormittag, mitten in den Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen in der ZeitOase, kam die telefonische Nachricht, dass die ZeitOase eine von 3 Initiativen ist, die mit einem Förderpreis von 6.000 Euro ausgezeichnet werden. Der Präsident des Lions Clubs konnte hören, wie die Zeit-Stifter:innen vor Freude jubelten. Nicht nur die großartige finanzielle Unterstützung, sondern auch die Wertschätzung des Engagements in der ZeitOase sind eine riesengroße Freude für alle Zeit- und Dank-Stifter:innen. Alle danken dem Lions Club von ganzem Herzen für diese Auszeichnung.

Auf einer Feier anlässlich des 60. Geburtstages des Lions Clubs wurden Frau Dr. Lorek, Vorstand der Diehl-Zesewitz-Stiftung, Cornelia Walther, Koordinatorin der ZeitOase und - stellvertretend für alle Zeit-Stifter:innen Margrit Lagemann und Jeanine Horn, der symbolische Scheck überreicht. Frau Dr. Lorek und Koordinatorin Cornelia Walther berichteten den Lions und anderen Gästen über die Arbeit, den Sinn und die Ziele der ZeitOase. Sie erklärten, dass die Lions mit dem Förderpreis bereits als Sach-Stifter:innen Teil der „großen Familie“ - wie C. Walther die ZeitOase bezeichnete - sind. Die Einladung, dieser Familie auch als Zeit-Stifter:innen näher zu kommen, kam bei der Feiergesellschaft im Herzen an. Beim anschließenden Empfang durften die vier „Stiftungs-Damen“ sich nämlich viel wertschätzende Rückmeldungen einholen und einige Voranmeldungen neuer Zeit-Stifter:innen. Diese Reaktion bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind und motiviert, weiterhin alles dafür zu tun, dass auch zukünftig viele Menschen „Mehr Lebenswert“ durch die Initiative ZeitOase erfahren können.

Schön ist die Welt

Schwemsal Publikation1

Getreu diesem Motto machten sich vor einigen Tagen 40 Dank- und Zeit-Stifter:innen auf den Weg zu ihrem alljährlichen Ausflug ins Grüne. Ob gut zu Fuß oder mit Rollator, für jeden gab es einen Platz im Bus von Schmidt-Reisen, der uns auch in diesem Jahr wieder zuverlässig zu den verschiedenen Ausflugszielen brachte. Unser erstes Ziel war die Holzskulpturenausstellung im Heidedorf Tornau. Die imposanten Kunstwerke ließen alle staunen und beflügelten die Fantasie. Die geradezu kindliche Begeisterung über die Schnitzkunst war in der ganzen Gruppe spürbar und man konnte immer wieder ein „Oh“ oder „Schau mal, ist das nicht schön?“ auf der großen Wiese vernehmen. Anschließend fuhr die Gruppe der ZeitOase Torgau, die im letzten Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feierte, weiter nach Schwemsal, das 2003 als schönstes Dorf im Landkreis Bitterfeld ausgezeichnet wurde. In der Gutsscheune wurden alle schon mit einem ausgezeichneten Essen erwartet. In herzlicher Atmosphäre und liebevoller Versorgung fühlten wir uns alle sehr wohl – die Architektur und die Erläuterungen zum Bau dieser Scheune luden auch hier wieder zum Staunen ein – ein tolles Bauwerk! Dank des schönen Wetters fand im Anschluss eine Wanderung durch den Kräutergarten statt. Ob Blumen oder Kräuter, Gräser oder Pflanzen – auch hier waren die Dank- und Zeit-Stifter:innen verzaubert von der Schönheit der Natur und staunten über die Liebe und Leidenschaft, mit der der Garten bewirtschaftet wird. Laut Dr. E. von Hirschhausen soll das beste Heilmittel gegen das Altern ja Bewegung sein, also wurde die Gelegenheit genutzt und wir tanzten voller Freude und mitunter sehr temperamentvoll mit dem Schwungtuch. Beim Singen, Tanzen, Lachen vergaß so mancher seine Beschwerden – einfach toll! Erholt mit Kaffee und Kuchen machten wir uns am Ende des Tages wieder auf den Heimweg und alle waren sich einig: Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei! Denn wie sagt ein Sprichwort so schön: Ein glückliches Herz und ein fröhliches Lachen, können das Alter zur Jugend machen.
Die ZeitOase Torgau öffnet jeden Mittwoch ihre Türen zur Begegnung für alle Menschen, die Freude an Gemeinschaft haben. Schauen auch Sie einmal vorbei, wir freuen uns auf Sie!
Text und Fotos: Christine Kewitz

Fleisch im Ofen für 4 Personen

450 g mageres Lammgehacktes (ersatzweise Rindergehacktes)
2 mittelgroße Auberginen
2 mittelgroße helle Zucchini
1 große rote Zwiebel
4-5 große Tomaten
2 Knoblauchzehen
Salz
ca. 3 gehäufte TL Ras El Hanout Gewürzmischung (oder im Original eigentlich Halabi Baharat)

0620 fb kochen7Das Gehackte mit einer klein gehackten Knoblauchzehe, Salz und 1 gehäuften TL Ras El Hanout vermengen, in teelöffelgroße Stücke zerreißen und gleichmäßig auf einem tiefen Backblech verteilen.
Nun das Gemüse waschen, putzen und in 2-3 cm große Würfel schneiden. Alles ebenfalls halbwegs „gerecht“ auf dem Backblech anordnen, nochmals salzen und mit der übrigen sehr fein gehackten Knoblauchzehe und den verbleibenden 2 TL Ras El Hanout würzen.
Das Ganze gart ca. 45 Minuten bei ca. 200 Grad (Umluft) im Ofen. Da die Größe und der Wasseranteil des Gemüses schwanken nach dem Backen abschmecken und ggf. nachwürzen.
Dazu passen Brot, Reis oder Kartoffeln.

Einkaufshinweis: alle Zutaten kann man in einem arabischen Markt kaufen. Gehacktes vom Lamm wird auch frisch zubereitet.

Mehr als nur miteinander kochen und essen -

„So schmeckt Heimat“

Das Ankommen in der Fremde scheint geglückt: Wohnung gefunden, Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen, die Suche nach einer Arbeitsstelle oder einem Studienplatz läuft. Und doch bleiben abends, wenn sich der Alltagstrubel legt, viele Fragen, Gedanken und Sorgen zurück:
Wie geht es unseren Familien in den Krisengebieten? Wie kann ich hier in der Sicherheit Deutschlands für meine Zurückgebliebenen sorgen? Was tun gegen ein schlechtes Gewissen, gegen die Erinnerungen des Schreckens, bei Trauer oder Einsamkeit?
Gemeinsam kochen und essen kann die Seele befreien und Heimat finden lassen.
Diese Erfahrungen machen seit 28. Februar 6 – 8 junge Syrer, die sich regelmäßig in der Orangerie der ZeitOase Magdeburg zu Gesprächen, Austausch und Gemeinschaft treffen. Sie kochen gemeinsam, essen und erzählen. Anschließend gibt es ein kleines Seminarthema. Initiiert, organisiert und inhaltlich aufbereitet wird dies von der Zeitstifterin Regina Lorek. Gerne gesehen sind auch Lebensbegleiter:innen der jungen Männer. So wurde beim Treffen am 18. Mai Herrn Dr. Lutz Buchmann, einem der ersten Sprachpaten, zwar verspätet aber mit viel Herzlichkeit und Freundschaft, die Urkunde für seine vielen Zeitstifter-Stunden 2016 von seinen ehemaligen Schülern Muhammad und Abdulrahman überreicht.

Am Küchentisch gelingt der Brückenschlag: sich kulinarisch mit der alten Heimat Syrien verbunden zu wissen und zugleich an den Lebensrezepten hier Geschmack zu finden.

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Himmelfahrtsausflug

„Geh‘ aus mein Herz und suche Freud...“ - Ausflug nach Kirchmöser
Bereits beim gemeinsamen Start am Morgen des Himmelfahrtstages war dieses Lied den 21 Dank-und Zeit-Stiftern auf den Lippen.
Sie konnten wunderschöne Wege durch Wälder und vorbei an blühenden Feldern genießen, erlebten einen Festgottesdienst gemeinsam mit der Katholischen Gemeinde von Kirchmöser, ließen sich vom Ehepaar Kriesel und den Mitarbeitenden in der Familienferienstätte „St.Ursula“ herzlich willkommen heißen und liebevoll bewirten.
Der Himmel ist nicht in den weiten Fernen des Alls, sondern hier auf Erden immer wieder spürbar. An den freudigen Gesichtern ist dies sicher ablesbar.
Danke für einen wunderbaren Tag.

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Ausflug übers Land

Bei strahlendem Sonnenschein unternahmen am 11. Mai 43 Dank- und Zeit-Stifter:innen einen Ausflug. Schon lange vor geplanter Abfahrt hatten sich die Dank-Stifter:innen voller Vorfreude versammelt. Nachdem dann etliche Rollatoren im Kofferraum verstaut waren, alle ihre Plätze hatten und angeschnallt waren, ging es los. Frohgelaunt erklang ein Lied „Hab mein Wagen vollgeladen...“ Bei der Landpartie waren strahlend gelbe Rapsfelder und blühende Bäume ein wunderschöner Anblick. „Wie schön mal wieder etwas anderes zu sehen, als die gewohnten Straßen der Stadt.“ So die freudige Aussage der Dank-Stifter:innen. Am Zielort in der Wingst angekommen wurde ein leckeres Spargelessen serviert. In der großen Gemeinschaft mundete es allen wunderbar. Anschließend ging es hinaus in die Sonne. Ob nun bei einem kleinen Spaziergang oder auch beim Plausch auf der Terrasse, alle genossen das wunderbare Wetter. Beim Kaffeetrinken gab es dann noch ein paar Vorträge um die Lachmuskeln zu trainieren. Dann ging es auf anderer Route zurück. „Wie sich das doch alles verändert hat“ meinten einige Dank-Stifter:innen, die einige Gegenden kaum wiedererkannten. Alle waren sich bei Ankunft in Cuxhaven einig, dass der Tag wieder wunderschön war und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Ausflug.

20170511 Ausflug Spargel

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