Der Wunsch nach Bequemlichkeit ging in Erfüllung

Die Stiftungsgruppe der ZeitOase Magdeburg durfte am 24. Februar die lang ersehnten neuen Sitzmöbel in Besitz nehmen. Bislang gab es in Sachen Stühle „aus jedem Dorf einen Hund“. Nicht jede Sitzfläche war ausreichend für umfangreichere Besucher. Oft musste mit diversen Unterlagen am Sitzkomfort nachgebessert werden. Nun ist das anders:bequeme, stapel- und abwaschbare Stühle zieren die ZeitOasen. Zuvor wurden die Sitzmöbel während einer fröhlichen Kaffeerunde von den Vertreter:innen des Betriebsrates der Salutas GmbH Kerstin Skorwider und Olaf Krüger in Teamwork mit den Zeit-Stiftern Karl Gertler und Muhamad Jumaa zusammmen gebaut. Die erste „Stuhl-Probe“ war ein sehr fröhliches Ereignis. Alle Stühle sind Mitarbeitenden der Salutas GmbH sowie Zeit- und Dank-Stifter:innen zu verdanken, die mit ihrer Spende den lange gehegten Wunsch nach bequemen und praktischen Sitzgelegenheiten für alle erfüllten.

Stuhlaufbau

 

Musik und Rosen zum 100.

„Alt wie ein Baum...“ ist Regina Zacharias mit ihren einhundert Jahren am 21. Februar geworden. Seit sieben Jahren ist Frau Zacharias Bewohnerin des Bischof-Weskamm-Hauses und genauso lange gehört sie zur Stiftungsgruppe der Magdeburger ZeitOase. Ihre Dankbarkeit für dieses Leben und ihre ansteckende Vitalität durften alle Familienmitglieder, viele Gäste am Geburtstag selbst und dann auch die Zeit-und Dank-Stifter:innen einen Tag später in der ZeitOase erleben. Und wir ließen Rosen für sie regnen und sangen Lieder von damals. Für uns ist es immer wieder ein Geschenk, sie zu erleben. Und das wünschen wir ihr uns noch etwas länger.

zach100

Fest der Begegnung

Mit einem großen Mitbringbüfett, Fotos, Singen, Lachen und Tanzen feierten am 17. Februar ehemalige Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft in der Agnetenstraße mit ihren Zeit-Stifter-Freunden und Gemeindemitgliedern der Kathedralpfarrei das einjährige Bestehen der ZeitOase inklusiv. Die Koordinatorin Gaby Arens dankte allen Aktiven, die in diesem Jahr mit mehr als 2.490 Stunden ehrenamtlicher Arbeit als Zeit-Stifter:innen insgesamt 6.916 Stunden erfüllte Lebenszeit gestiftet haben - ob bei Sprachangeboten, in Familienpatenschaften, beim Fußballtraining oder im Mutter-Kind-Spielkreis. Große und kleine, alte und junge Menschen, alteingesessene Magdeburger und neu gewonnene Männer, Frauen und Kinder waren zum ersten Mal in dieser großen Runde von ca. 120 Menschen zusammen. Sie alle erlebten ein wirkliches Fest der Begegnung. Einige der Dank-Stifter:innen sagten "Es war das erste Mal, dass ich nach der Flucht wieder getanzt habe." Die mitgebrachten kulinarischen Köstlichkeiten und verschiedenen musikalischen Leckerbissen verbanden Kulturen und Geschmäcker.

 

begegnung

Gemeinsam auf Achse

IMG 4845Neue Landschaften lassen sich manchmal ganz in der Nähe entdecken. Zwölf Zeit- und Dank-Stifter:innen genossen am 13. Februar eine Sonderführung ihres Zeit-Stifter-Kollegen Herrn Regestein durch die Modelleisenbahnausstellung.

Sparkassenstiftung Cuxhaven unterstützt erneut die ZeitOase Cuxhaven

20170202Schon 2014 unterstützte die Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven die damals neu eröffnete ZeitOase in Cuxhaven. Damals wurden von dem gestiftetem Betrag unter anderem Tische und Stühle angeschafft. Im Jahr 2016 waren es mehr als 8000 Stunden erfüllte Lebenszeit, die die „Dank-Stifter“ – in der ZeitOase verleben konnten. Möglich gemacht wurde dies durch den Einsatz von über 3000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit der „Zeit-Stifter“. Durch die gute Annahme des Angebotes der ZeitOase wurden nun die Stühle knapp, so dass teilweise Gartenstühle etc. zum Einsatz kommen mussten. Nicht gerade optimal für die teils recht betagten Besucher. Das ist nun Vergangenheit. Durch die Spende eines 4stelligen Betrages war es möglich weitere 16 bequeme Stühle für die Besucher der ZeitOase anzuschaffen. Koordinatorin Cornelia Walther, die ehrenamtlichen Zeit-Stifter und die Dank-Stifter, Besucher der ZeitOase, freuten sich nun, Herrn Thomas Weinknecht von der Stadtsparkasse Cuxhaven in der ZeitOase begrüßen zu dürfen und ihm persönlich danken zu können. Alle freuten sich, dass Herr Weinknecht sich ganz selbstverständlich unter die Dank-Stifter mischte, mit ihnen Kaffee trank, plauderte und sogar ein paar Runden Triominos mitspielte.

 

 

40 Jahre Bischof-Weskamm-Haus

Am 1. Februar 2017 feierte die Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius das 40jährige Bestehen des Bischof-Weskamm-Hauses. In der Kreuzkapelle versammelten sich Mitarbeiterinnen, Bewohner:innen, Ehrenamtliche und viele Gäste zum Dankgottesdienst und dem anschließenden Begegnungsfest. Heimleiter Frank Hornickel erinnerte in seiner Ansprache an den Anfang dieses Hauses. Ein Bittbrief einer Gruppe behinderter Menschen hatte den Anstoß zum Bau der Einrichtung gegeben. Das Bischof-Weskamm-Haus öffnete von Anfang an seine Türen für Menschen, die Hilfe und Zuwendung brauchen.

Bischof Feige stellte den Auftrag der Pflegeeinrichtung in den großen Zusammenhang gelebter Nächstenliebe. Sein Dank an die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden war zugleich ein Aufruf an alle, diesen Auftrag wahr- und ernst zu nehmen und in den anderen – ob alt, körperlich oder geistig weniger fit, mir nahe stehend oder nicht - eben diesen Nächsten zu entdecken. Die Bischofsworte berührten damit zugleich den Kern dessen, was die Stiftung mit dem Bischof-Weskamm-Haus verbindet. Seit der Eröffnung der Pflegeeinrichtung vor 40 Jahren hatte die Familie des Stifters vielfältige Beziehungen zu diesem Haus. Hier haben Verwandte und der Stifter selbst gearbeitet, Freunde und Bekannte gewohnt. Hierher kamen die Kinder bereits als Säuglinge mit und einige Bewohner:innen wurden die ersten Dank-Stifter:innen für den Besuchsdienst der Stiftung. Überhaupt sind aus dem intensiven Kontakt der Familie heraus die Stiftungsidee und die erste konkrete ZeitOase gewachsen. Noch heute sind einige ehemalige Mitarbeitende des Bischof-Weskamm-Hauses nun Dank- und auch Zeit-Stifter:innen der ZeitOase Magdeburg. Ohne die enge Verbundenheit der DIEHL-ZESEWITZ-STIFTUNG mit dem Haus, gäbe es keine Stiftungsnachmittage, zu denen die Bewohner:innen abgeholt werden, keine Spielnachmittage am Montag, keine Verteilung der Krankenkommunion und keinen Gottesdienst am Freitag in der Kreuzkapelle. Der Leiter Herr Hornickel würdigte ausdrücklich das Engagement der Stiftung für die Bewohner:innen. Die beiden Zeit-Stifter:innen Monika Türcke und Roswitha Schiller sowie die Koordinatorin Margitta Diehl wurden stellvertretend mit der Silbernen Nadel der Caritas ausgezeichnet.

 

40 Jahre BWH

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